Danny Trejo

  • 3 From Hell (USA 2019)

    „Hello America. Did you miss me?“ – Otis Das Gesetz der Serie schert sich nicht um Logik. Erst recht nicht im Segment des Horrorfilms. Erzählerisch erscheint jedes noch so alibihafte Mittel probat, um den (oder die) Killer erneut zur blutigen Tat schreiten zu lassen. Einen dritten Auftritt der Familie Firefly hätte nach dem Finale des…

  • 3-Headed Shark Attack (USA 2015)

    Es fiele schwer zu behaupten, im Hause The Asylum würde gesteigerter Wert auf Perfektionismus gelegt. Denn die Werke der Billigfilmschmiede sind nicht nur eilig und unter strenger Sparfuchs-Direktion heruntergekurbelt, sie lassen häufig auch den Blick für akkurate szenische Verbindungen vermissen. Doch was immer man glaubte, in Sachen Anschlussfehler bereits gesehen zu haben, „3-Headed Shark Attack“…

  • Machete Kills (USA/RUS 2013)

    „Machete don’t tweet.“ – Zwitschert nicht: Machete Wenn Menschen von sich selbst in der dritten Person sprechen, ist entweder grenzenlose Arroganz oder maßlose Einfalt im Spiel. Die Ausnahme ist Machete, jener mexikanische Ex-Agent, der Drogenkartellen und anderen Verbrechern den Kampf angesagt hat. „Machete happens“, sagt er bei der Konfrontation des Oberschurken. Genau, Machete passiert. Das…

  • From Dusk Till Dawn (USA 1996)

    „Everybody be cool. You… be cool!“ – Vorkämpfer der Coolness: Seth Gecko Als sich Quentin Tarantino und Robert Rodriguez 1993 beim Sundance Filmfestival kennenlernten, war dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Rodriguez sicherte sich mit seinem umjubelten Debüt „El Mariachi“ zwar den Hauptpreis der Jury, doch erlangte auch Tarantinos „Reservoir Dogs“ genug Aufmerksamkeit, um eine…

  • Bulletproof – Der Tiger II (USA 1988)

    „McBain, just between you an me… I like your style.“ – Immer gern gesehen: Dialoge mit Stil und Blüte Gary Busey als draufgängerische Heldenfigur? Na klar, am besten noch unter dem Namen McBain! Tatsächlich so geschehen – und gesehen – ward diese Kombination im Gülle-Actioner „Bulletproof“, dessen hiesigem Video-Verleihtitel noch der Zusatz „Der Tiger II“…

  • Sushi Girl (USA 2012)

    Revenge is a dish best served raw. Der Duke bittet zum Abendmahl. Es gibt Sushi, serviert auf dem Körper einer nackten Frau. Ihre Anweisungen sind klar: nicht sprechen, nicht bewegen und am besten auch nicht zuhören. Schließlich ist Duke ein Verbrecher, eine Unterweltgröße, die vier Komplizen zum gemeinsamen Essen geladen hat. Natürlich nicht ohne Hintergedanken….

  • Bad Ass (USA 2012)

    So schnell kann es in Zeiten von YouTube, Facebook & Co. gehen. Da legt ein älterer Herr mal eben selbst Hand an, als er im Bus quer von der Seite angequatscht wird und landet damit bei der beliebten Seite für selbstgemachte Videos aller Art. Und auch wenn eigentlich keine Geschichte dahinter steckt, dient diese als…

  • Eyeborgs (USA 2009)

    Auch Darstellernamen sind nur Schall und Rauch. Trotzdem entscheiden sie, respektive die Popularität des jeweiligen Schauspielers, über Publikumsneugier und (finanziellen) Erfolg. Im Segment minderer Budgets ist das kaum anders. Wenn die Stars der zweiten bis achten Reihe auch eher netter Zusatz der beliebig variierten Genreplots sind. Beim ambitionierten Sci-Fi-Thriller „Eyeborgs“ sind es TV-„Highlander“ Adrian Paul…

  • Wedlock (USA 1991)

    Eine Hochzeit der etwas anderen Art: Im soliden Thriller „Wedlock“ (Alternativtitel: „Deadlock“) werden die Gefangenen eines futuristischen Gefängnisses mit Sprengkrägen an der Flucht gehindert. Das Besondere dabei: Immer zwei Häftlinge sind durch das perfide technische Sicherheitssystem aneinander gekoppelt. Verlässt einer von ihnen die Sperrzone und die maximale Distanz wird überschritten, detonieren die beiden Sprengsätze automatisch….

  • Urban Justice (USA 2007)

    „Tell every motherfucker they’re not safe till I find the motherfucker who killed my son.“ – ´Out for a Kill´ im Ghetto: Ballister Steven Seagal wird alt. Nun werden sich wieder die Schlauberger in den Vordergrund drängen und behaupten, das sei angesichts knietiefer Stirnfalten ja auch unverkennbar. Aber die Zeichen stehen dem mittlerweile 58-jährigen nicht…

  • Death Race 2 (ZA/D 2010)

    Der Strom überflüssiger DVD-Sequels reißt nicht ab. Nun hat auch das Remake des Roger Corman-Trash-Klassikers „Death Race 2000“ (1975) eine Fortsetzung spendiert bekommen. Auf die Jahreszahl im Titel wurde bereits bei Paul W. S. Andersons vor allem dank Hauptdarsteller Jason Statham passabler Modernisierung von 2008 verzichtet. Sie nahm Cormans futuristische Satire als Aufhänger für Medienkritik…

  • Machete (USA 2010)

    Hat ein Film, in dem Danny Trejo („From Dusk Till Dawn“) und Steven Seagal („Alarmstufe: Rot“) die Hauptrollen spielen, eine Chance an den Kinokassen? Sofern er von Robert Rodriguez („El Mariachi“) gedreht wurde ganz bestimmt! Zusammen mit Ethan Maniquis hat der Kult-Regisseur den „Machete“ betitelten Spaß-Trailer aus „Grindhouse“ auf Spielfilmlänge gedehnt und eine abermals tiefe…

  • Predators (USA 2010)

    „This planet is a game reserve. And we’re the game.“ – Royce Ein Mann fällt buchstäblich aus allen Wolken. Es ist Adrien Brody („Der Pianist“), Charaktermime und Oscar-Preisträger, der in „Predators“ mit schwerer Artillerie und einigen Kilo zusätzlicher Muskelmasse zum Actionhelden mutiert. Zugegeben, die Heldenhaftigkeit seiner Figur wird durch die Profession des mordenden Söldners stark…

  • Concrete War (USA 1991)

    Sagt das hünenhafte Gangsterweib zu ihrem Kollegen: „Wie wär´s, wenn der Job vorbei ist, wollen wir uns näher kommen?“ Darauf er: „Meinst du Kegeln oder Kino oder so was ähnliches?“ Wenn Filme, wohlgemerkt keine Komödien, über dermaßen bekloppte Dialoge verfügen, eröffnen sich dem Zuschauer zwei Möglichkeiten. Entweder er schaltet ab, oder aber er lehnt sich…

  • Slayer – Die Vampir Killer (USA 2006)

    Der Vampirmythos hat sich längst vom romantischen Blutfürsten nach Vorbild Bram Stokers verabschiedet. Moderne Fangzähne sind reißende Bestien, mehr un- als übermenschliche Kreaturen, animalisch, triebgesteuert. Für B-Filmer sind sie gerade darum dankbares Themenfutter, schließlich stellen sie die Maskenbilder eher selten vor große Herausforderungen. Das zeigt auch „Slayer – Die Vampir Killer“, den Kevin Van Hook…