Nu Image

  • Undisputed IV: Boyka is Back (USA 2016)

    Gutes soll erhalten bleiben. In Hollywood gilt das vor allem für Filmideen. Wie sonst ist wohl zu erklären, dass seit Jahrzehnten immer dieselben Konzepte zum Tragen kommen? Der qualitative Maßstab ist dabei gewohntermaßen zu vernachlässigen. Ausdruck dieser Entwicklung sind und waren seit jeher Fortsetzungen. Wenn die x-te Ausprägung einer hinreichend abgehandelten Geschichte funktioniert, dann kann…

  • Spider City – Stadt der Spinnen (USA 2013)

    Neben dem primären Standbein im Actiongenre setzt die US-Filmschmiede Nu Image seit der Jahrtausendwende regelmäßig auf Beiträge zum Tier-Horror-Segment („Crocodile“). Durch die Schwesterunternehmung Millennium Films hat sich das Produzentengespann um Avi und Danny Lerner auch auf Werke für die große Leinwand („The Expendables“) spezialisiert. Mit „Spiders 3D“ sollte dies auch im Horrorbereich erfolgen. Gezeigt wurde…

  • Shark Zone – Tod aus der Tiefe (USA/BG 2003)

    Mit seinem ’81er „Der weiße Hai“-Rip Off „Last Jaws“ etablierte Enzo G. Castellari das Stilmittel der Stock Footage-Unterfütterung von Hai-Attacken im Film. Die damit zwangsläufig verbundene Änderung von Kameraführung, Lichtverhältnissen und Bildqualität wird dabei gern in Kauf genommen. Schließlich spart es wertvolle Produktionsgelder, statt eigenen Modellen (oder heutzutage computergenerierten Untieren) auf Archivmaterial zurückzugreifen und die…

  • Flu Birds (USA/D/RO 2008)

    Der (oder besser: ein) Billigfilm zur Vogelgrippe – mit ganz und gar schröcklich (an dieser Stelle bitte unbedingt das ´r´ rollen) animierten Riesenvögeln im Flugsaurier-Look von der Resterampe. Und natürlich talentresistenten Schauspielern, in deren Reihen sich auch der Monster-erprobte Lance Guest („Der weiße Hai IV – Die Abrechnung“) tummelt. Das erforderliche Handgeld für den Dreh…

  • Cyborg Cop (USA 1993)

    „Wissenschaft ist Kybernetik. Und ich bin ihr Verkünder!“ – Vollmundig übergeschnappt: Kessel Eigentlich hat „Cyborg Cop“ alles, was dufte Unterhaltung auszeichnet. Na gut, ein ausgeprägter Hang zu minderbemittelter Filmkunst ist pflichtgemäß vorzuschreiben – und so sehr maßvoller Alkoholgenuss auch propagiert werden sollte, ein vorsorglich gekühlter Biervorrat kann dem Vergnügen in geselliger Runde kein Schaden sein….

  • Red Zone – The Peacekeeper (USA/CDN 1997)

    In seinen Filmen ist Dolph Lundgren nicht bloß Beschützer von Witwen und Waisen, sondern auch schlagkräftiges Instrument zur Bewahrung demokratischer Werte. Und wem jetzt vor lauter Pathos noch kein ergriffenes Tränchen die Wange herunter kullert, der wird unverzüglich zur Rezeption von „The Peacekeeper“ verdonnert, den im Deutschen der Titel „Red Zone“ ereilte. Aber was heißt…

  • Children of Wax (BG 2005)

    „I clean fatherland.“ – Nicht ganz dicht: P. Still ist es geworden um Menahem Golan, jenen Produzenten, der mit Partner Yoram Globus einst den B-Film aufmischte. Aus der gemeinsamen Cannon-Produktionsschmiede gingen Werke wie „Missing in Action“, „Delta Force“ oder die „Death Wish“-Sequels hervor. Ende der Achtziger, als der Videomarkt übersättigt schien, meldete Cannon Konkurs an….

  • Shark in Venice – Der weiße Hai in Venedig (USA 2008)

    Was nur hat „Der weiße Hai“ in Venedig verloren? Urlaub von den Entbehrungen eines oft bemühten Ungeheuers in zeitgenössisch qualitätslosen Tier-Horrorfilmen sicher nicht. Denn das nimmermüde Nu Image-Studio gönnt dem gefräßigen Raubfisch auch vor der Kulisse von Italiens romantischer Stadt der Brücken und Kanäle keine Pause. Gedreht wurde ohnehin in Osteuropa, wo Bedingungen und Fachkräfte…

  • Direct Contact (USA/D 2009)

    Alter Schwede. Dolph Lundgren ist sichtlich in die Jahre gekommen. Körperlich fit ist der studierte Chemietechniker aber auch mit 52 Jahren noch, was ihn zumindest im direkten Vergleich mit dem Klopper-Kollegen Steven Seagal in positivem Licht erstrahlen lässt. Filmisch jedoch steht der baumlange Mime seit rund zwei Jahrzehnten (mehrheitlich) für Action im Sparprogramm. Erinnerungswürdig blieben…

  • Kill Switch (USA/CDN 2008)

    Beim B-Actionfilm wird mangelnde Substanz gern durch Gewalt überspielt. Verinnerlicht hat das Steven Seagal („Into the Sun“), dessen Erscheinung neben überflüssigen Pfunden mittlerweile auch tiefe Altersfurchen trüben. Unberührt scheint davon das Vertrauen in seine Zugkraft, wird der einst gefragte Knochenbrecher doch jährlich in einem gefühlten Übermaß an Videoproduktionen auf die Schurken dieser und jener (Unter-)Welt…

  • Deadly Water (USA 2006)

    Von der großen Leinwand hat sich der Tierhorror längst verabschiedet. Nur auf der Mattscheibe wird ohne Unterlass weiter gekreischt und ums nackte Überleben gekämpft, wenn die Fauna dem Menschen die Wehrhaftigkeit von Mutter Natur möglichst schmerzhaft in Gedächtnis bläut. Die TV-Produktion „Deadly Water“ ist eine dieser Fließbandarbeiten, die dutzendfach durchgekautes Handlungsmaterial über schwaches Schauspiel und…

  • Human Timebomb (USA 1995)

    Actionfilme der B-Klasse zeichnen sich nicht gerade durch Innovationen aus. In der Regel geht es um preisgünstige Klone großer Kinoerfolge, den schlichten Aufhänger für endlosen Budenzauber. Logische Handlungsmuster und ausgeprägte Charakterskizzen sucht man hier vergebens. Die Plots sind meist so dünn wie das Papier, auf denen sie geschrieben wurden. Altbekannt ist auch der Zirkel wiederkehrender…

  • Octopus (USA 2000)

    Im Aufbegehren menschfressender Untiere – siehe auch „Crocodile“ und „Spiders“ (beide 2000) – schreckte das Billigfilmstudio ´Nu Image´ nicht vor der neuerlichen Zubereitung eines monströsen Kraken zurück. In „Octopus“ ist es der vielarmige Titelgeber, der einer U-Boot-Besatzung nach dem Leben trachtet. In diesen Kontext gebettet ist das Schicksal des milchgesichtigen CIA-Schreibtischtäters Turner (Jay Harrington, „Coupling“),…

  • Raging Sharks (USA/BG 2005)

    „Mike listen, they’re everywhere. You got to get back.” „I can’t, it’s too many of them.” Nachdem seine Karriere als „Parker Lewis“ vielversprechend begonnen hatte, verabschiedete sich Corin Nemec bald auf die Bühne der B-Produktionen. Sein jüngster Auftritt in der „Deep Blue Sea“-Verramsche „Raging Sharks“ steht Darbietungen wie in „The Process“ an qualitativen Niederungen in…

  • The Cutter (USA 2005)

    Die im Internet kursierenden „Fun Facts“ über und rund um Chuck Norris lassen beinahe darüber hinweg sehen, in welch schlechten Filmen sich der alternde Haudegen dem verdienten Ausstand entgegenkloppt. Nahtlos in die Tradition des unsäglichen „The President’s Man“ fügt sich auch „The Cutter“, welcher Norris als wehrhaften Privatermittler gegen Grabräuber und Alt-Nazi Curt Lowens („Mandroid“)…

  • Rats – Mörderische Brut (USA 2001)

    „Do you hear that? Something in the walls. Do you hear it?“ „What the fuck is your problem? It´s just mice or something.” Die junge Journalistin Jennifer (Sara Downing, „The Toolbox Murders”) wird unter falschem Namen in die Suchtklinik Brooksdale geschleust, um mögliche medizinische Missstände aufzudecken. Schnell wird sie fündig, jedoch anders als erwartet. Das…