James Franco

  • Future World (USA 2018)

    Endzeit ist einfach: Es braucht verlassene Industrieareale, Geröllwüstensettings und motorisierte Marodeure. Was es im Gegenzug nicht braucht, dahingehend gibt George Miller mit seinen „Mad Max“-Filmen seit jeher die Richtung vor, sind großspurige Dialoge. Da liegt die Krux von „Future World“, der neben Gewalt und grellen Typen auch betont tiefschürfenden Wortreichtum und religiöse Symbolik einbringt. Das…

  • Alien: Covenant (USA/GB/AUS/NZ 2017)

    „We don’t leave Earth to be safe.“ – Unsicher: Tennessee „Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ lässt Ridley Scott („Der Marsianer – Rettet Mark Watney“) einfach nicht los. Mit „Prometheus“ wagte sich der vierfach Oscar-nominierte Filmemacher 2012 an ein Prequel, das die Herkunft der nachtschwarzen Monstren aus „Alien“ ergründete. Das Resultat war visuell beeindruckend…

  • The Interview (USA 2014)

    „They hate us ‚cause they ain’t us!“ – Das Mantra der Außenseiter In der heutigen Zeit sind Skandalfilme selten geworden. Die Überschreitung geschmacklicher Grenzen ist längst alltäglich und die Zahl verbliebener Tabus verschwindend gering. Dass ausgerechnet die Polit-Klamotte „The Interview“ für einen Eklat samt internationaler Spannungen sorgen würde, ließ nicht wenige Beobachter erschrocken und zugleich…

  • Homefront (USA 2013)

    „Beautiful house, horse trails, river in the back yard. Seriously, what else could we ask for?“ – Mit Fäusten und Zuversicht: Phil Filmtrailer sind ein zweischneidiges Schwert. Vorrangig sollen sie Neugierde und bestenfalls Vorfreude wecken. Das Dilemma ist nur, wenn in der Vorschau bereits die besten Szenen präsentiert oder schlimmer noch Erwartungen geschürt werden, die…

  • Spring Breakers (USA 2012)

    „This is the fuckin‘ American dream. This is my fuckin‘ dream, y’all!“ – Am Ziel seiner Träume: Alien James Franco („127 Hours“) ist Multitalent, Künstler und Eigenbrötler. Er macht Filme und Fotos, widerstrebt dem Ruf des Schönlings und verkörpert auch mal Rollen an der Grenze des guten Geschmacks. Seine bislang am deutlichsten gegen den Strich…

  • This Is the End – Das ist das Ende (USA 2013)

    „Your mama’s pussy was the canvas. Your dad’s dick was the paintbrush. Boom, you’re the art.“ – Künstler durch und durch: James Franco Das Ende ist nahe. Aber es macht Spaß. Denn wer würde den Weltuntergang nicht mit Komödienschwergewichten wie Seth Rogen („Beim ersten Mal“) und Jonah Hill („Superbad“) erleben wollen? Die spielen sich in…

  • Die fantastische Welt von Oz (USA 2013)

    Früher, da profilierte sich Sam Raimi über zünftige Horror-Schocker. Mit dem Low Budget-Splatterfilm „Tanz der Teufel“ (1981) schrieb er Kinogeschichte und avancierte über zwei ironisierte Fortsetzungen zum Kult-Regisseur. In den späten Neunzigern, mit dem leisen Thriller „Ein einfacher Plan“, begann eine Zeit des Wandels, die ihn im neuen Jahrtausend zum gefeierten Blockbuster-Regisseur („Spider-Man“) machen sollte….

  • 127 Hours (USA/GB 2010)

    Spätestens mit seinem achtfach Oscar-prämierten Drama „Slumdog Millionaire“ ist Danny Boyle in die Riege der wichtigsten Regisseure der Gegenwart aufgestiegen. Der bewegungsintensive Inszenierungsstil des Briten gilt seit seinem Durchbruch „Trainspotting“ als Markenzeichen. Diesem frönt er auch im für sechs Oscars nominierten Survival-Drama „127 Hours“, das, basierend auf Aron Ralstons Erlebnisbericht „Between a Rock and a…

  • Planet der Affen: Prevolution (USA 2011)

    „Take your stinking paws off me you damn dirty ape!“ – Am berühmten, einst von Charlton Heston gesprochenen Satz, kommt auch diese Variation des Themas nicht vorbei Die Zweifel waren begründet. Als verlautet wurde, Tim Burtons misslungenes „Planet der Affen“-Remake würde ein Prequel spendiert bekommen, hielt sich die Begeisterung bei Fans und Kritikern in Grenzen….

  • Date Night – Gangster für eine Nacht (USA 2010)

    Wie man aus einem einfachen Essen zweier vom Alltag gestresster Ehepartner einen abendfüllenden Film machen kann, zeigt das (neue) komödiantische Traumpaar Steve Carrell („Little Miss Sunshine“) und Tina Fey („30 Rock“). Denn das Gelingen des Films ist einzig und allein ihnen geschuldet, Regisseur Shawn Levy („Nachts im Museum“) darf man da getrost außen vor lassen….

  • Milk (USA 2008)

    „A homosexual with power. That’s scary.” – Harvey Milk Mitte der Siebziger Jahre hatten Schwule in Amerika keine Stimme. Von der religiösen Rechten wurden sie verteufelt, von der Polizei drangsaliert. Die Veränderung kam mit Harvey Milk, einem unscheinbaren Vierzigjährigen, der das homoerotische Versteckspiel und die tägliche Homophobie durch Politik und Gesellschaft satt hatte. Ihr setzte…

  • Ananas Express (USA 2008)

    Was nur hat Judd Apatow („Beim ersten Mal“) an sich, dass den von ihm produzierten, erdachten oder gedrehten Filmen mit fast schon gönnerhaftem Wohlwollen begegnet wird? In Hollywoods Komödiensegment gilt der Allrounder als DIE große Hoffnung, schließlich versteht er sich auf die Kopplung konventioneller Burlesken mit dem Charme des Kleinkunst-Kinos. Nur vermochte kaum ein Projekt…

  • Im Tal von Elah (USA 2007)

    Hollywood und der Irakkrieg. Ein bislang eher behutsam angefasstes Thema. So lange die Särge gefallener Soldaten in den amerikanischen Medien zum Alltagsbild gehören, wird eine hautnahe Auseinandersetzung wohl nicht erfolgen. Dafür steht auch „Im Tal von Elah“, in dem der für „L.A. Crash“ zweifach Oscar-prämierte Autorenfilmer Paul Haggis Mördersuche mit Antikriegsbotschaft mischt. Doch sollte man…

  • Spider-Man 3 (USA 2007)

    Sam Raimi nimmt seine Charaktere ernst. Darum ist Spider-Man Peter Parker eine so viel komplexere Figur als andere Superhelden. Bei aller Übernatürlichkeit ist er ein Mensch geblieben, in dessen Problemhorizonte man sich hineinversetzen kann. Solche wie Existenzangst, die Suche nach dem Platz im Leben und – nicht zu vergessen – Liebeskummer. Peter ist gewachsen und…

  • Spider-Man 2 (USA 2004)

    Für Peter Parker (Tobey Maguire, „Seabiscuit“) hat sich seit den tragischen Ereignissen vor zwei Jahren das Leben merklich verändert. Hinter der Fassade des studierenden Pizzaboten, der eine kleine Wohnung behaust und nicht genug Geld hat, um die Miete zu zahlen, verbirgt sich noch immer Spider-Man. Dieser jedoch hat ein nicht gerade geringes Problem, denn die…