Haunted House Horror

  • House (USA 1985)

    „It tricked me. I didn’t think it could, but it did. It’s going to trick you too, Roger. This house knows everything about you. Leave while you can!“ – (Tot-)Tante Elizabeth In Häusern mit düster bewegter Vergangenheit spukt es. Aus dieser simplen Prämisse hat Hollywood ein ganzes Genre gezimmert. Dabei drückten Beiträge wie „Bis das…

  • House II – Das Unerwartete… (USA 1987)

    „Looks like you’ve got some kind of alternate universe in there or something.“ – Blickt tief ins Mauerwerk: Elektriker/Abenteurer Bill Die Rückkehr ins Horror-Haus geriet Produzent Sean S. Cunningham („Last House on the Left“) noch humoriger. Vom Erfolgsteam des Erstlings blieb neben Kameramann Mac Ahlberg („From Beyond“), Komponist Harry Manfredini (nutzte für den Score Teile…

  • Crimson Peak (USA 2015)

    „Ghosts are real. This much I know.“ – Edith Cushing Guillermo del Toro („Pans Labyrinth“), das wird bei einem Blick auf seine kreative Vita unmissverständlich klar, liebt traditionelle Gruselstoffe. Sein vielleicht am deutlichsten in diese Richtung weisendes Werk ist „Crimson Peak“. Das Mystery-Drama atmet den Geist alter Universal-Meilensteine und lehnt sich – neben den Spukhaus-Klassikern…

  • American Horror Story (Season 1) (USA 2011)

    „I have long stopped asking why the mad do mad things.“ – Constance Das Genre des Haunted House-Horrors ist tot. Oder etwa nicht? Tatsächlich gelingt es der von Ryan Murphy und Brad Falchuk („Nip/Tuk“, „Glee“) entwickelten und weitgehend auch geschriebenen TV-Serie „American Horror Story“ frischen Wind in die Erbfolge von „Das Haus auf dem Geisterhügel“,…

  • Hidden (CDN/I 2011)

    Wenn im Horrorfilm Wirkungsstätten zweifelhafter Wissenschaftler besucht werden, ist das Grauen meist nicht fern. Die Schatten der Vergangenheit und die Ausgeburten jener ethischen Verfehlungen suchen die unter welchem Vorwand auch immer vor Ort befindlichen Besucher heim. Einen Film wie „Hidden“, im Heimkinobereich überflüssigerweise auch in 3D präsentiert, in diesem Kontext als grauenhaft zu bezeichnen, ist…

  • Insidious (USA 2010)

    Der Genrefilm ist selten originell. Die Zufriedenheit des Publikums resultiert daher meist aus der soliden Neuordnung hinreichend bekannter wie gleichwohl bewährter Erzählschemata. Der übernatürliche Horrorfilm „Insidious“ erregt denn auch hauptsächlich aufgrund der Kooperation des Produzentengespannes Oren Peli und Jason Blum („Paranormal Activity“) mit den „Saw“-Schöpfern James Wan (Regie, Schnitt) und Leigh Whannell (Drehbuch) Aufmerksamkeit. Jedoch…

  • The Task (USA 2010)

    Das filmische Spiel mit der Urangst ist so alt wie das Horror-Genre selbst. Mit den Protagonisten wird auch der Zuschauer in der Dunkelheit allein gelassen. Es ist der Reiz der Furcht vor dem Unbekannten. Denn wer weiß schon, was einen in der Nachtschwärze wirklich erwartet? Derartigen Prüfungen haben sich die Kandidaten einer Spielshow im Horror-Thriller…

  • Fertile Ground (USA 2011)

    Den Spukhäusern Hollywoods konnte selbst die US-Immobilienkrise nichts anhaben. Denn ihr Wert ist nicht erst durch gierige Spekulanten, sondern die Übersättigung mit originalitätsfreien „Amityville“-Nacheiferern ins bodenlose gefallen. Die Ideen und Hintergründe sind dabei immer dieselben. Die Geister einer grausamen Vergangenheit kommen in den verfluchten Gemäuern nicht zur Ruhe und terrorisieren die neuen Hausherren nach einem…

  • Deadline – Stell dich deiner Angst (USA/MY 2009)

    „Hier ist jemand gestorben.“ – Sag bloß: Alice Sean McConvilles erster abendfüllender Film wird in etlichen Foren als Brittany Murphys („Sin City“) letzter Auftritt gehandelt. Im Alter von nur 32 Jahren verstarb die Schauspielerin am 20. Dezember 2009 plötzlich. Allerdings kommen in diesem Jahr noch mindestens drei weitere Titel, in denen die beliebte Mimin zu…

  • House on Haunted Hill – Das Haus auf dem Geisterhügel (USA 1959)

    „I have rented the house on haunted hill tonight so that my wife can give a party. She’s so amusing. There’ll be food and drink and ghosts, and perhaps even a few murders. You’re all invited. If any of you will spend the next twelve hours in this house, I will give you each ten…

  • Das Geisterschloss (USA 1999)

    „What´s the deal with the ´Addams Family´ mansion?” – Gute Frage Luke In der Retrospektive war das Remake des visionären Grusel-Klassikers „Bis das Blut gefriert“ zwangsläufig zum Scheitern verurteilt. Wo „The Haunting“, so der Originaltitel des 1963 produzierten Vorläufers, auf die Kraft der Suggestion setzte und die Schrecken eines verfluchten Anwesens lediglich andeutete, setzt die…

  • Bis das Blut gefriert (USA 1963)

    „Haven’t you noticed how nothing in this house seems to move until you look away and then you just… catch something out of the corner of your eye?“ – Theo Die meisten Gruselklassiker der Schwarz-Weiß-Ära funktionieren in der Gegenwart aufgrund ihres nostalgischen Charmes. Eine schillernde Ausnahme ist „The Haunting“, zu Deutsch „Bis das Blut gefriert“,…

  • Amityville Horror (USA 2005)

    „Houses don´t kill people. People kill people.“ – Guess again George! Als Modernisierung populärer Filme richten sich Remakes an die Spätgeborenen. Im Gegensatz zu Inszenierungen, die stets kreativen und geistigen Strömungen einer jeweiligen Gegenwart unterworfen bleiben, sind Themen zeitlos. Also werden sie neu interpretiert, nicht selten immer und immer wieder (siehe „Bodysnatchers“). Im neuen Jahrtausend…

  • Amityville Horror (USA 1979)

    „Houses don´t have memories.“ – Wenn er wüsste: George Amityville, Long Island, 1974: Eine sechsköpfige Familie wird im Schlaf brutal ermordet. Im eigenen Heim, ohne erkennbares Motiv. Oder ist die Bausünde einer totenkopfartigen Rückfront etwa kein Zufall? Ein Jahr später besichtigt das frisch vermählte Ehepaar Lutz, George (James Brolin, „Westworld“) und Kathy (Margot Kidder, „Superman“),…

  • Amityville III (USA 1983)

    Der Erfolg des Spukhaus-Horrors „Amityville“ begünstigte bis 1996 sieben Fortsetzungen. Wobei sich die erste eigentlich der Vorgeschichte widmete. Erst der Folgepart rollte das Geschehen von vorn auf und wurde, wie für dritte Teile in den Achtzigern durchaus üblich (siehe „Freitag der 13. Teil 3“ oder „Der Weiße Hai 3“), in der totgesagten 3D-Technik gedreht. Neben…