Autor: Robert

  • The Shrine (USA 2010)

    Zu Hause fühlt sich der Amerikaner immer noch am wohlsten. Es ist ja auch unbestritten ein schönes Land, das in der nationalen Eigenwahrnehmung nicht selten zum Paradies verklärt wird. Weniger schön hingegen ist der Rest der Welt. Besonders der Osten Europas, der Dank der Aufklärung Hollywoods, besondere Gefahr für jedermann mit amerikanischem Pass bedeutet. Irgendwie…

  • The Untold Story (HK 1993)

    Wo gibt es die besten Fleischbällchen? In Macau natürlich. Wong Chi Hang (drehte mit Regisseur Herman Yau auch „Ebola Syndrome“: Anthony Wong) hat das beste Rezept für die leckere Delikatesse entdeckt. Anstatt ein Pfund Gemischtes einfach Menschenfleisch verwenden! Die Polizei, die anscheinend nur aus grenzdebilen und juvenil gebliebenen Spacken besteht, realisiert mit mehr Glück als…

  • Grotesque (J 2009)

    Kazuo (Hiroaki Kawatsure) und die hübsche Aki (Tsugumi Nagasawa) haben sich ineinander verguckt. Die Schmetterlinge im Bauch scheinen ihnen allerdings zu Kopf gestiegen zu sein, ist ihrer Perzeption offenkundig völlig entgangen, dass sich ein Unbekannter (Shigeo Osako) ebenfalls verguckt hat – und zwar in beide. Nach erfolgreichem Ausknocken per Hammer landen die Verliebten in des…

  • Evil Dead Trap 2: Hideki the Killer (J 1991)

    Die allseits beliebte Ami (Rie Kondoh) liebt ihren Job. Die Reporterin berichtet nicht nur gerne über die verstümmelten Leichen der jungen Frauen, denen durch die Hand eines wahnsinnigen Killers auf brutale Weise die Eierstöcke entfernt wurden, die Bilder der geschundenen Frauenleiber scheinen sie gar sexuell zu stimulieren. Freundin Aki (Shôko Nakajima) hingegen – die zwei…

  • Evil Dead Trap (J 1988)

    Nami (Miyuki Ono), eine erfolgreiche TV-Moderatorin, bekommt ein Tape zugeschickt, auf dem eine junge Frau bestialisch gefoltert und ermordet wird. Dass das Band tatsächlich für sie gedacht war, beweist ein eingefügter Mitschnitt ihrer Show, respektive ihres Gesichts am Ende des aufgenommenen Gemetzels. Damit nicht genug, hat der Absender eine detaillierte Wegbeschreibung zu einer verlassenen Kaserne…

  • Dylan Dog: Dead of Night (USA 2010)

    „I can read the Bible, Homer, or Dylan Dog for several days without being bored.” – Vorschusslorbeeren von Erfolgsautor Umberto Eco In Italien ist Dylan Dog ein Popstar. Und dass, obwohl er eine Comicfigur ist. In besten Zeiten gingen jeden Monat über eine Million Exemplare der regulären Serie über den Ladentisch. Die Comicbranche steckt weltweit…

  • A Lonely Place to Die (GB 2011)

    Schottland fasziniert. Sieht man von der sonderbaren Männermode und der traditionellen Innereiküche ab, machen der gute Whisky und die atemberaubenden Highlands einiges wieder wett. Die Letztgenannten eignen sich natürlich wunderbar zum Klettern, was die fünfköpfige Bergsteiger-Clique um Alison (Melissa George, „30 Days of Night“) zu waghalsigen Kraxelpartien animiert. Auf dem Weg zum nächsten Trip nimmt…

  • Black Death (GB/D 2010)

    Nein, das Jahr des Herrn 1348 gab nicht nur in England wenig Anlass zur Freude. Ganz Europa wurde von einer Endzeitstimmung beherrscht, deren Auslöser die grassierende Beulenpest war, die fast die Hälfte der Population des Kontinents dahinraffen sollte. Da man im finsteren Mittelalter aber noch keinen blassen Schimmer von der Existenz des für die tödliche…

  • The Ward (USA 2010)

    „An old school horror movie by an old school director.” – Regisseur Carpenter über „The Ward” Befragt man Horror-Fans nach ihren liebsten Genrefilmen, so ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass mindestens eines der genannten Werke von John Carpenter gedreht wurde. Bei Klassikern wie „Halloween“, „The Fog“ oder „The Thing“ wahrlich kein Wunder. Leider hat sich…

  • Bunnyman – The Bunnyman Massacre (USA 2009)

    Nein, mit dem Playboy-Magazin hat Carl Lindberghs „Bunnyman“ nichts zu tun. Und auch wenn zu Beginn keine reißerische Texteinblendung darauf hinweist, dass der folgende Film (sehr vage) Bezug auf ein wahres Ereignis nimmt, ist der titelgebende Hasenmann eine waschechte Großstadtlegende. Die soll sich in den 1970ern im amerikanischen Staat Virginia ereignet haben und rankt sich…

  • Turistas (USA 2006)

    Wann zum Geier lernen die Amerikaner endlich, dass die Welt außerhalb ihrer Landesgrenzen ein Ort des Schreckens ist, die nur von Mördern, Dieben und Vergewaltigern bevölkert wird! Ob in der Slowakei („Hostel“), der Ukraine („Train“) oder gleich nebenan in Mexico („Borderland“), sobald man als US-Bürger geoutet wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass einem die barbarischen…

  • Wrong Turn 3: Left for Dead (USA 2009)

    Der Wald ist gefährlich, der Wald ist böse. Besonders, wenn man falsch abbiegt, lauert doch hinter jedem Busch ein kannibalischer Madman. War es früher noch die böse Hexe im Lebkuchenhaus, die Kinder nur kross vertragen konnte, sind es heutzutage degenerierte Mutanten, die mit Pfeil und Bogen zur Jagd auf verirrte Großstädter blasen. Rehe und Wildschweine…

  • P2 – Schreie im Parkhaus (USA 2007)

    Angela (Rachel Nichols, „G.I. Joe“) hat die Arschkarte gezogen: Während der Rest des Kollegiums mit den Familien schon fleißig die Weihnachtsgans tranchiert, muss sie am Heiligabend im Büro schuften. Ihrer eigenen Sippe hatte sie zuvor versprochen, dieses Jahr tatsächlich mal zum gemeinsamen Feiertagsdinner aufzutauchen, nachdem sie diesem jahrelang erfolgreich aus dem Weg gehen konnte. Als…

  • Absurd (I 1981)

    Der von George Eastman („Man-Eater“) verkörperte Charakter rennt durch einen Park und wird von einem anderen Mann (Edmund Purdom) verfolgt. Dabei macht der Bauch des Erstgenannten unschöne Bekanntschaft mit dem spitzen Gartenzaun der Familie Bennett, so dass die Eingeweide unschön (und sehr günstig getrickst) offenbart werden. Im Krankenhaus wird der geheimnisvolle Mann wieder zusammengeflickt. Allerdings…

  • Der New York Ripper (I 1982)

    Was haben Godzilla, Jason Voorhees uns die Gremlins gemeinsam? Richtig, sie alle haben neben Tokyo, dem Camp Crystal Lake und der typischen amerikanischen Kleinstadt XY auch mal in New York ihr Unwesen getrieben! Doch kam ihnen damit einer zuvor: „Der New York Ripper“ (Tusch!)! Der gialloeske Killer aus Lucio Fulcis Möchtegern-Klassiker von 1982 sticht nicht…

  • Man-Eater – Der Menschenfresser (I 1980)

    Blickt man auf Aristide Massaccesis Schaffen als Filmemacher zurück, lässt sich nicht unbedingt viel Qualität herausfiltern. Kein Wunder, kennt man Massaccesi ja auch besser als Joe D´Amato – nur eines von seinen 42 (!) Pseudonymen übrigens. Von Beruf Schundfilmer, war er in sämtlichen Genres unterwegs, deren günstig produzierte Beiträge meist in fünf bis sechs Drehtagen…