Eli Roth

  • Thanksgiving (USA 2023)

    „This year, there will be no leftovers!“ – John Carver Mit „Death Proof“ und „Planet Terror“ würdigten Quentin Tarantino und Robert Rodriguez 2007 das Exploitation-Kino der 1970er. Während beide Streifen auch einzeln veröffentlicht wurden, gab es sie in leicht eingekürzter Form auch als Double-Feature zu erleben – nur echt mit zwischengeschalteter Trailer-Show. Unter den fünf…

  • Death Wish (USA 2018)

    „People rely on the police to keep them safe. That’s the problem. […] If a man really wants to protect what’s his, he has to do it for himself.“ – Ben Selbstjustiz ist simpel: Wo die Staatsgewalt versagt, wird das Gesetz in die eigenen Hände genommen. Die Filmhistorie ist voll von Geschichten dieser Art. Die…

  • Cabin Fever: The New Outbreak (USA 2016)

    „Can you imagine dying like that? Just watching all of your friends die and knowing you’re next?“ – Bert Wieder ein Horror-Sequel, wieder eines, auf das garantiert niemand gewartet hat. Wenn man den Fortsetzungen von Eli Roths Debütfilm „Cabin Fever“ eines zugutehalten kann, dann ihre professionelle Machart. Viel mehr, das zeigte bereits der zweite Teil,…

  • Clown (USA 2014)

    „Jack, you have to kill your daddy.“ – Pragmatisch: Karlsson Clowns machen Angst. Natürlich nicht jedem, das unterschwellig bedrohliche Potenzial der geschminkten Spaßmacher ist aber kaum von der Hand zu weisen. Seine Entsprechung findet es in der Coulrophobie, der krankhaften Panik vor Ronald McDonald & Co. – und natürlich im Kino. Seien es nun die…

  • The Green Inferno (USA 2013)

    „This is not about the individual. This is about the cause.“ – Überzeugt: Alejandro Wer denkt bisweilen nicht selbst daran, einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Welt zu leisten? Etwas, das wirklich Bedeutung hat. So wie Landminenräumung im Sudan, Armenspeisung in Äthiopien oder Flüchtlingshilfe im Mittelmeer. Für die meisten Menschen in den westlichen Industrienationen ist…

  • Aftershock (USA/RCH 2012)

    Es ist der absolute Horror! Da überlebt man in einer gefahrvoll zerbröselnden Keller-Diskothek die Auswirkungen eines schweren Erdbebens und sieht sich nach geglückter Rettung ins Freie den Folgen des kollabierenden Sozialgefüges ausgesetzt. Aber das ist nur die eine Seite von „Aftershock“. Denn der Horror bezieht sich hier nicht allein auf die Ebene des Geschichtenerzählens, sondern…

  • The Man With the Iron Fists (USA 2012)

    Die Namen versprechen – wie so häufig – viel. Was Mr. Tarantino präsentiert, kann ja gar nicht so schlecht sein und Eli Roth („Hostel“) ist auch kein komplett schlechter und hat hier am Drehbuch mitgewerkelt. Dazu RZA vom Wu-Tang-Clan auf dem Regiestuhl. Das lässt erst mal aufhorchen. Und grundsätzlich stimmt die Mischung von „The Man…

  • Don’t Look Up (J/ZA 2009)

    Und ewig lockt der Horrorfilm. Allerdings ist auch „Don’t Look Up“ einer jener schauerlichen Straight to DVD-Streifen, die selbst ungeheuer niedrig gesteckte Erwartungen locker zu unterbieten wissen. Dass „Hostel“-Schöpfer und Gelegenheitsschauspieler Eli Roth in einer Mini-Rolle in Erscheinung tritt, mag für die Vermarktung noch tauglich erscheinen. Zur Reizförderung trägt er allerdings ebenso wenig bei wie…

  • Der letzte Exorzismus (USA 2010)

    Dokumentarische Horrorfilme haben Konjunktur. Der ungeahnte Erfolg des modernen Klassikers „Blair Witch Project“ (1999) begründete eine Welle von Genrewerken, die sich der Illusion des Authentischen verschrieben haben. Die Selbstbeschränkung der formalen Möglichkeiten durch den Einsatz der Handkamera bedeutet den Gewinn einer kreativen Freiheit, die Stereotypen erfolgreich überwindet. Der Schrecken wird vom Ballast der Vorhersehbarkeit befreit…

  • Piranha 3D (USA 2010)

    Sind blanke Brüste in 3D wirklich die Rettung des Kinos? Wohl eher nicht. Die des Tier-Horrors aber ganz bestimmt! Denn was Splatter-Regisseur Alexandre Aja („The Hills have Eyes“) mit seinem vagen Remake des B-Klassikers „Piranha“ auf die Leinwand bringt, ist mit einem Wort unanständig. Der Franzose verzichtet bei seinem Creature Feature auf den hommagierenden Humor…

  • Inglourious Basterds (USA/D 2009)

    „Once upon a time… in Nazi-occupied France“ Quentin Tarantino dichtet die Geschichte um. Filmhistorie hat der eigenwillige Auteur längst geschrieben, als er das Independent-Kino mit „Pulp Fiction“ neu definierte. Seine im Berliner Raum entstandene Weltkriegs-Farce „Inglourious Basterds“ knüpft in ihrer zelebrierten Geschwätzigkeit, der eruptiven Gewalt und dem subtilen Anspielungspanorama an diesen Meilenstein des modernen B-Films…

  • Hostel 2 (USA 2007)

    Die Entwicklung des Horror-Genres konnte in den letzten zwei, drei Jahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge verfolgt werden. Nach all den weitgehend uninspirierten Slasher-Movies ging es wieder härter zu, dank Filmemachern wie Alexandre Aja, Darren Lynn Bousman oder Eli Roth. Allerdings scheint es einen inoffiziellen Wettstreit darüber zu geben, wer den Grad des…

  • 2001 Maniacs (USA 2005)

    Unter der Produzentenfuchtel von Eli Roth („Cabin Fever“) kommt der 1964 gedrehte Horror-Klassiker „2000 Maniacs“ von Hershell Gordon Lewis zu neuen Ehren. In neumodischer Verpackung gibt es für alle Horror-Fans kunterbunten Schabernack im leckeren B-Format und vor allem ein Wiedersehen mit Robert „Nightmare on Elm Street“ Englund, der hier voll und ganz in seinem Element…

  • Hostel (USA 2005)

    Die Zeiten sind hart für den Horrorfilm. Das Genre ist längst kommerzialisiert, Splatter und Wundinszenierung integraler Bestandteil des Hollywoodkinos. Der Trend geht zurück, orientiert sich an den garstigen Kulturparabeln der sechziger und siebziger Jahre. Filme wie „The Texas Chainsaw Massacre“, „Dawn of the Dead” und „The Hills have Eyes“ haben ihre Remakes bereits bekommen. Weitere…

  • Cabin Fever (USA 2002)

    Im Wandel der Moderne fokussiert der Horrorfilm vornehmlich auf eine bewusste Fusion inszenatorischer Wesenszüge der Neuzeit mit Stilismen der ausgehenden 70er. Vom Pfade der ausgereizten Trenderscheinung des Teen-Slasher zunehmend abweichend, zeigen sich immer mehr Projekte um die Regression einschlägiger Schemata an ihren rüden, beinahe semidokumentarischen Ursprung bemüht. Neben Marcus Nispels erfolgreicher Aufbereitung des Klassikers „Texas…