Tilda Swinton

  • The Dead Don’t Die (USA 2019)

    „So, the dead just don’t wanna die today, is that it?“ – Zelda Die Werke von Independent-Choryphäe Jim Jarmusch sind skurril. Erst recht, wenn er sich Themen des Genre-Kinos andient. Das führte bei „Dead Man“ (1995) zum lakonischen Abgesang auf die Mythen des Westerns, während „Ghost Dog“ (1999) zur Antithese des Actionfilms avancierte. Mit „The…

  • Suspiria (I/USA 2018)

    Klassiker-Remakes bedeuten immer ein Risiko. Zwangsläufige Vergleiche mit dem Original treiben gemeinhin die eingefleischten Fans auf die Barrikaden, während zeitgemäße Anpassungen meist in einen Kniefall vor kommerzieller Leichtverdaulichkeit münden. Dass es anders geht, beweist Luca Guadagnino („A Bigger Splash“) mit „Suspiria“. Seine Neuverfilmung des Dario-Argento-Kultfilms von 1977 ist anders. Anders als andere Remakes – und…

  • Doctor Strange (USA 2016)

    Benedict Cumberbatch hat es geschafft. Der etablierte Charakterdarsteller, der durch die BBC-Seriensensation „Sherlock“ zu Weltruhm gelangte, hat auch im Blockbuster-Segment Fuß gefasst. Nach der Schurkenrolle in „Star Trek: Into Darkness“ und Sprecherauftritten in „Der Hobbit“ und „Das Dschungelbuch“ markiert „Doctor Strange“ den ersten Hauptpart in einer Big-Budget-Produktion. Und das gleich als Superheld. Dabei zählt der…

  • Burn After Reading (USA/GB/F 2008)

    „Osbourne Cox? I thought you might be worried… About the security… Of your shit.“ – Chad Ihre Durststrecke haben Joel und Ethan Coen überwunden. Der letzte Streich „No Country for Old Men“, ausgezeichnet mit vier Oscars, bedeutete die Rückkehr zum untrüglichen Moment der Brillanz, das sie in der Vergangenheit durch eine Serie individueller Meisterwerke führte….

  • Michael Clayton (USA 2007)

    George Clooney ist ein Mann zum Pferdestehlen. Zumindest, wenn man dem People Magazine glauben darf, das ihn bereits zweimal zum „Sexiest Man Alive“ kürte. Ist es da ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass der charmante Beau in „Michael Clayton“ die Limousine parkt, um sich auf einer abgelegenen Weide drei majestätisch anmutenden Rössern zu nähern? Wohl…

  • Thumbsucker (USA 2005)

    Der Schritt vom Musikvideo- zum Filmregisseur ist ein denkbar kleiner. Hollywood ist voll solcher Karrieresprünge, obgleich nur die wenigsten ins Heil der kreativen Selbständigkeit führen. Das garantiert, wenn schon kein Millionenpublikum, der Independentfilm. Spike Jonze („Adaptation“) und Michel Gondri („Vergiss mein nicht“) gelang auf diesem Weg der Anschluss an den Mainstream. Mit „Thumbsucker“ folgt auch…

  • Broken Flowers (USA/F 2005)

    Mit weitgehend minimalem Aufwand hat der leidenschaftliche Filmemacher Jim Jarmusch das Independent-Kino erobert. Abseits kommerzieller Zwänge und Gepflogenheiten erzählt er seit jeher ruhige, nachdenkliche wie auch witzige Geschichten rund um das Leben. Ob nun in Form des in schwarz/weiß gedrehten Dramas „Dead Man“ mit Johnny Depp oder „Ghost Dog“ mit Forest Whitaker als nachdenklichem Großstadt-Samurai….

  • Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (USA 2005)

    Weihnachten 2004 war keine glückliche Angelegenheit für die Fantasyfreunde unter uns. Der König war bereits im vorherigen Jahr zurückgekehrt, Zauberlehrling Harry Potter hatte seinen Zauberstab schon im Sommer geschwungen und der Aufstieg der dunklen Seite der Macht sollte noch ein paar Monate auf sich warten lassen. Umso mehr Möglichkeiten gibt es dieses Jahr, das Fest…

  • Constantine (USA 2005)

    Bereits während seiner Kindheit merkte John Constantine (Keanu Reeves), dass er anders ist als seine Schulkameraden. Früh entdeckte er, wenn auch ungewollt, sein Talent, Dämonen und Engel sehen zu können. Diese leben zwar nicht in unmittelbarer Eintracht mit den Menschen, doch nutzen diese Geschöpfe sie bzw. ihre Körper, um aus ihrer Welt in die unsrige…