Steven Soderbergh

  • Haywire (USA/IRL 2011)

    „The motive is always money.“ – Kenneth Es ist eine harte Woche für Mallory Kane. Mehrfach fliegt sie von Amerika nach Europa und wieder zurück. Ihr Job verlangt das. Denn Mallory ist Geheimagentin. Eine äußerst toughe noch dazu. Sie operiert im Auftrag eines privaten Unternehmers, der von Regierungen und Geheimdiensten eingeschaltet wird, wenn eine unmittelbare…

  • Contagion (USA/UAE 2011)

    Nach Jahrhunderten gesellschaftlicher Veränderungen, technischer Innovationen und medizinischer Durchbrüche steht der Mensch der Mutation von Viren noch immer weitgehend hilflos gegenüber. Hochgradig ansteckende Infektionskrankheiten wie die Pest mögen nahezu besiegt sein, aber SARS (Schweres Akutes Atemwegssyndrom) oder Schweinegrippe (Influenza-A-Virus H1N1) haben gezeigt, dass die Bedrohung durch bzw. den Ausbruch einer weltweiten Pandemie auch mit den…

  • Der Informant! (USA 2009)

    Er ist ein Doppelagent in eigener Sache und doch nicht mehr als ein infamer Lügner. Mit „Der Informant!“ legt Steven Soderbergh („Ocean’s Eleven“) den Wirtschafts-Thriller komödiantisch aufs Kreuz und erzählt die Geschichte des dreisten Biochemikers Mark Whitacre. Der unscheinbare Familienvater, charmant gespielt vom aufgedunsenen „Bourne“-Star Matt Damon, verdingt sich Anfang der Neunziger in der Produktion…

  • Che: Guerilla (USA/F/E 2008)

    Der Abschied einer Ikone: Mit „Che: Guerilla“ setzt Steven Soderbergh sein emotionslos distanziertes Portrait des ewigen Freiheitskämpfers Ernesto „Che“ Guevara fort. Wiederum basierend auf Tagebuchaufzeichnungen des argentinischen Arztes, skizziert der abschließende zweite Teil des überlangen Revolutionsmosaiks dessen Versagen. Bereits der erste Film konzentrierte sich auf Einblicke in den umstürzlerischen Alltag und verzichtete auf die Vorgabe…

  • Che: Revolución (USA/F/E 2008)

    Ernesto „Che“ Guevara ist eine Ikone des Widerstands, ein Sinnbild der Revolution. Der Versuchung einer solch verklärenden Simplifizierung wollte Steven Soderbergh widerstehen, als er das Leben des Freiheitskämpfers auszugsweise in zwei Spielfilmen über viereinhalb Stunden auf die Leinwand brachte. In Benicio Del Toro, der für die Mitwirkung in Soderberghs „Traffic“ einen Oscar erhielt, fand der…

  • Michael Clayton (USA 2007)

    George Clooney ist ein Mann zum Pferdestehlen. Zumindest, wenn man dem People Magazine glauben darf, das ihn bereits zweimal zum „Sexiest Man Alive“ kürte. Ist es da ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass der charmante Beau in „Michael Clayton“ die Limousine parkt, um sich auf einer abgelegenen Weide drei majestätisch anmutenden Rössern zu nähern? Wohl…

  • Ocean’s 13 (USA 2007)

    Natürlich musste sie wiederkommen, die wohl coolste Bagage, die Hollywood je gesehen hat. Zwischen überambitionierten Kommerz-Desastern wie „Solaris“ und „The Good German“ muss Steven Soderbergh schließlich Geld verdienen. Da kommt ein dritter Teil seiner Las-Vegas-Diebesgilde nur recht. Kritische Töne wurden bei „Ocean‘s Twelve“ laut, zu europäisch sei der Film, was sicher irgendwie stimmen mag. Unterhaltsam…

  • Traffic – Macht des Kartells (USA/D 2000)

    „Traffic“ hat die Kritiker zu wahren Lobeshymnen hingerissen. Nur ist das viel Verkehr um nichts, haftet dem Film von Meisterregisseur Steven Soderbergh („Out of Sight“) doch ein Hauch dezenter Überbewertung an. Über 140 langatmige Minuten erzählt Soderbergh drei eigenständige Geschichten, in deren erster sich Benicio Del Toro als Polizist in einem mexikanisch-amerikanischen Grenzkaff seine Hilflosigkeit…