Jake Gyllenhaal

  • Ambulance (USA 2022)

    „We’re not the bad guys, we’re just the guys trying to get home!“ – Danny Filme von Michael Bay („Transformers“) sind oft Vergnügen und Ärgernis zugleich. Dabei wird zerstörungsintensiver Action-Kintopp in ein Nichts an Handlung gebettet. Obendrauf gibt es Emotionen. Und Pathos. Was fehlt ist das richtige Maß. Bays bevorzugtes Werkzeug ist eben der Holzhammer….

  • Life (USA 2017)

    Eine der drängendsten Fragen der (jüngeren) Menschheitsgeschichte rankt sich darum, ob wir die einzige Lebensform im Universum sind. Antworten blieben bislang aus. Also hat sich die Filmwirtschaft ihre eigene Realität geschaffen. Seit Jahrzehnten werden auf Leinwand oder Bildschirm Geschichten von der Begegnung mit außerirdischen Wesen erzählt. Mal verfolgen sie friedliche Absichten, meist ist ihnen jedoch…

  • Enemy (CAN/E 2013)

    Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“), da gibt es keine zwei Meinungen, ist ein großartiger Schauspieler. Vereinzelte Ausflüge ins Blockbuster-Fach („Prince of Persia“) täuschen nicht darüber hinweg, dass der 35-jährige karrieristischen Vorbildern wie Brad Pitt oder Leonardo DiCaprio nacheifert und weitgehend Charaktere verkörpert, die ihn herausfordern. Bestes Beispiel ist „Enemy“, ein mysteriöses, auf José Saramagos („Die Stadt…

  • Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis (USA 2014)

    An den schauspielerischen Qualitäten des Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“) gibt es gemeinhin wenig Zweifel. Das Zeug zum Superstar wurde dem 34-jährigen früh attestiert. Nur hält der es – ähnlich dem Kollegen Christian Bale – vorrangig mit Rollen, die neben einem breiten Spektrum auch vor unbequemen Charakteren und Stoffen nicht zurückscheuen. Eine weitere Glanzleistung zeigt Gyllenhaal…

  • Prisoners (USA 2013)

    „Pray for the best, but prepare for the worst.“ – Keller Dover Abgründige Thriller haben Konjunktur. Ambivalente Charaktere, das Erfolgsrezept einer Vielzahl gegenwärtiger TV-Serien, halten dabei auch auf der großen Leinwand Einzug. Doch selbst wenn großartige Fernsehformate wie „True Detective“ die Messlatte mittlerweile in luftige Höhen bugsiert haben, gibt es immer wieder Kinoproduktionen, die dieser…

  • Source Code (USA/F 2011)

    Mit der Innovation ist das so eine Sache. Manch ein Kritiker attestierte dem Hollywood-Thriller „Source Code“ visionären Einfallsreichtum und bemühte gar Vergleiche zu Christopher Nolans vertracktem Traum-Puzzle „Inception“. Aber der Vergleich hinkt. Der von David Bowies Sohn Duncan Jones („Moon“) gedrehte Film ist zweifelsfrei aufwändig inszeniert und buhlt bereits mit der Starbesetzung um die Gunst…

  • Brothers (USA 2009)

    US-amerikanische Remakes müssen sich zwangsläufig an ihren Originalen messen lassen. Dass internationale Erfolgsfilme nicht synchronisiert, sondern für den weltgrößten Markt einfach neu verfilmt werden, ist zu einem lukrativen Standbein Hollywoods geworden. Nicht, dass den Drehbuchautoren partout nichts anderes einfallen würde, aber die Studios investieren lieber in bewährte oder sichere Gewinne verheißende Projekte. Im Falle von…

  • Love & Other Drugs (USA 2010)

    Mit „Love and Other Drugs” bleibt Filmemacher Edward Zwick seiner Linie treu. „Mache stets etwas anderes“, so oder zumindest so ähnlich müsste sein Credo lauten. Er war verantwortlich für Epen wie „Legenden der Leidenschaft“ oder „Last Samurai“, hetzte Leonardo DiCaprio in „Blood Diamond“ durch Afrika und brachte früh den ersten Irak-Krieg nach Hause („Mut zur…

  • Prince of Persia – Der Sand der Zeit (USA 2010)

    Jake Gyllenhaal als Actionstar? „Fluch der Karibik“-Produzent Jerry Bruckheimer macht’s möglich. Er verpflichtete den Charakterdarsteller, der für seine Leistung in „Brokeback Mountain“ eine Oscar-Nominierung erhielt, für den munteren Blockbuster „Prince of Persia“. Die aufwendig getrickste Verfilmung des Computerspiel-Klassikers taucht ein ins persische Reich des 6. Jahrhunderts, wo Mythen und Legenden noch lebendig sind. Eine davon…

  • Brokeback Mountain (USA/CDN 2005)

    Machen wir’s wie Cowboys: In „Brokeback Mountain“ zeichnet Meisterregisseur Ang Lee („Der Eissturm“) ein tragisches Sittenbild. Das grandiose Melodram spielt dort, wo Amerikas Natur grenzenlos und die Freiheit der Menschen eingeschränkt ist. Ein Gegensatz, der vor Bitterkeit geradezu trieft. Das ´Land of the Free´ gestattet seinen Bürgern nur so lange das Recht auf Selbstverwirklichung, wie…

  • Zodiac (USA 2007)

    Ein Vielfilmer ist David Fincher zwar nicht, seine berufliche Weste allerdings ist noch unbefleckt. Kein Wunder, nach Meisterwerken wie „Sieben“ oder „Fight Club“ hat der Mann quasi einen Freifahrtschein. Basierend auf mehreren realen Morden, die nie aufgeklärt wurden, erzählt Fincher in seinem neuesten Werk von der jahrelangen Besessenheit, die eigenen Dämonen zu besiegen. Ein Thriller…

  • Jarhead – Willkommen im Dreck (USA/D 2005)

    Mit seinem ersten Film gelang Filmemacher Sam Mendes bereits der große Coup. Seine Kleinstadt-Spießbürgertum-Farce „American Beauty“ heimste Oscars u.a. als „Bester Film“ und „Beste Regie“ ein. Das folgende Gangster-Drama „Road to Perdition“ stand dem zwar etwas nach, doch mit „Jarhead“ läuft Mendes wieder zu gänzlich alter Form auf. Dieser wurde zwar mit keinem Goldjungen bedacht,…

  • The Day After Tomorrow (USA 2004)

    Jack Hall (Dennis Quaid, „Die Reise ins Ich“), einer der bekanntesten wie fähigsten Klimatologen der Welt. Er referiert nicht erst jetzt auf einer weltweiten Konferenz zum Thema Umweltschutz, sondern zeichnet bereits seit geraumer Zeit erschreckende Szenarien auf, die auf den Raubbau des Menschen an Mutter Natur zurückzuführen sind. Zwar kann er den Zeitpunkt für die…

  • Donnie Darko (USA 2001)

    „Donnie Darko? What the hell kind of name is that? It’s like some sort of superhero or something.“ – Gretchen „What makes you think I’m not?“ – Donnie Darko Mit einiger Verspätung kam einer der eindrucksvollsten amerikanischen Independent-Filme der letzten Jahre doch noch zu Ehren einer deutschen Auswertung als Verleihpremiere. Die Rede ist von „Donnie…