The Mighty Mighty Bosstones – A Jackknife to a Swan (2002, SideOneDummy)

the-mighty-mighty-bosstones-a-jackknife-to-a-swanDie MIGHTY MIGHTY BOSSTONES sind nun auch schon seit etlichen Jahren unterwegs und bringen mit „A Jacknife to a Swan“ ihr ich achtes Album unter die Leute. Nach den beiden letzten eher maueren und softeren Platten, gehen die Bostoner nun aber wieder sechs Schritte zurück und zeigen, dass sie ihr Handwerk durchaus noch beherrschen. Nun wieder mit einem Indie-Label im Rücken zeigen die Herren um Frontmann Dicky Barrett, wie richtiger Guter-Laune-Ska-Punk klingen muss. Bereits die ersten drei Songs („You Gotta Go“ gehört auf jeden Fall zu den besten Nummern der Scheibe) geben die Marschrichtung vor. Schnelle und tanzbarer Punkrock mit Bläsereinsatz und der leicht kratzigen Stimme von Barrett, die aber auch schon mal rauer geklungen hat.

„Everybody´s Better“ ist dann eine ruhigere Nummer, dafür geben die beiden folgenden Songs gleich wieder ordentlich Gas. Meist sind die Lieder im für die BOSSTONES üblichen Geschwindigkeitsrahmen gehalten, einige Stücke fallen da zwar etwas raus und sind auch nicht so mein Fall, doch ein bisschen Abwechslung kann ja auch nicht schaden. Mit „7 Ways to Sunday“ ist sogar noch ein Blues-Stück vertreten, was dieses allerdings auf dem Album verloren hat, kann ich nicht sagen. Das wirkt doch ein wenig verloren und deplatziert. „A Jacknife to a Swan“ ist mal wieder ein besseres BOSSTONES-Album mit einigen wirklich starken Spaßmachern. So dürfen sie gern noch eine Weile weitermachen.

Wertung: (7 / 10)

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