Earth Crisis – Breed the Killers (1998, Roadrunner/I Scream Records)

earth-crisis-breed-thekillersDie Wiedervereinigung zelebrieren EARTH CRISIS mit dem Re-Release ihres Klassikers „Breed the Killers“, der 1998 über Roadrunner in die Läden stürmte und nun via I Scream Records seine Auffrischung erlebt. Als magische Zahl fungiert dabei die 10, in Jahren nämlich bestand die Band aus New York (dem Staat, nicht der Stadt) so lange, bis sie sich 2001 auflöste. Von der Erstveröffentlichung besagter Platte, seinerzeit ihrer dritten, bis zur neuerlichen, komplett remasterten Version dauerte es ebenfalls eine Dekade. So lässt sich also neuerlich teilhaben an der stilprägenden Handhabung von Hardcore und Metal. Nicht nur in Straight Edge-Kreisen erregte der vegane, politisch ambitionierte Fünfer damit erhebliches Aufsehen.

Ihre früher noch rau punkige Gangart wurde mit der Zeit härter, komplexer, ohne jedoch der Überforderung anheim zu fallen. Mit alten Stärken und damals (relativ) neuartigen Kombinationen der Genres sorgten sie für Furore und erwiesen sich als einflussreiche Wegbereiter diverser selbst Maßstäbe setzender Bands. Verwiesen sei hier lediglich auf MACHINE HEAD, deren Frontmann Robb Flynn als Gastsänger bei „One Against All“ auftaucht. „Breed the Killers“, in der überarbeiteten Version mit zwei Live-Bonustracks („No Allegiance“ und „Standing Corpses“) versehen, zeigt EARTH CRISIS auf dem Zenit ihres Schaffens. Wer sie bisher verpasst hat – für 2009 indes ist ein neues Studioalbum angekündigt –, sollte die Gelegenheit beim Schopfe packen und mit diesem waschechten Klassiker Nachhilfe einfordern.

Wertung: (8 / 10)

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