Awoken – Take Aim (2004, Let It Burn Records)

„You look at me with all your fucking hate / And try to prove to me that you were right / I don´t need to listen to your shit / Take a look at yourself, you’re just a fucking trend…” – ´To The Bitter End`

Ebenso düster wie die Aufmachung ihrer Debüt-Ep „Take Aim“ präsentiert sich auch das musikalische Schaffen des vielversprechenden Londoner Quintetts AWOKEN. Fundamentiert durch ein druckvolles Metal-Brett und in stetig neuerliche Höhen geschraubt durch abwechslungsreich variierten Hardcore, empfehlen sich AWOKEN als hoffnungsvolles Bindeglied zwischen A PERFECT MURDER und KNUCKLEDUST.

Bereits mit ihrem fünf Songs umfassenden Erstling veranschaulichen AWOKEN, dass sie sich mitnichten auf eingefahrene Strukturen einlassen wollen, sondern vielmehr versuchen, bekannte Ingredienzien mit individuellen Klangpartikeln zu koppeln. Kompromisslos, wütend und energisch begehen die Briten ihr rüdes Tagewerk und ernten mit jedem neuen Hörgang von „Take Aim“ anschwellende Sympathiewerte. Überdies mehr als ansprechend produziert, sollten AWOKEN nach der Darlegung ihrer bekömmlichen Kostprobe so manche Pforte im internationalen Vergleich aufstoßen können.

Wertung: (7 / 10)

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