98 Mute – After the Fall (2002, Epitaph Records)

98-mute-after-the-fallMit „After the Fall” präsentieren 98 MUTE ihr bislang viertes Album. Der Titel ist hier Programm, denn nach ihrem bitter gefloppten 2000er Epitaph-Debüt „Slow Motion Riot” und den im Zuge dessen ausbleibenden Konzertbesuchern war es einige Zeit fraglich, ob das Label die Band, die mit ihren ersten beiden Platten auf Theologian Records Achtungserfolge in der kalifornischen Punk-Rock-Szene erringen konnte, halten würde. Doch das Label sprach der Band das Vertrauen aus und als PENNYWISE-Gitarrist Fletcher Interesse bekundete, das neue Album von 98 MUTE zu produzieren, war deren Fortbestand gesichert.

Auf „After the Fall” präsentieren 98 MUTE erneut geradlinigen Punk-Rock ohne Ecken und Kanten, dafür mit Hardcore-Einschlag. Ein wenig uneigenständig wandeln die vier auf den Spuren von AFI, CIRCLE JERKS und natürlich PENNYWISE, ohne wirklich Akzente setzen zu können. Die 13 Songs schwanken abwechselnd zwischen anständig und belanglos. Klingt alles nicht wirklich schlecht, bewegt sich aber im Endeffekt doch nur im soliden Niemandsland. Gibt weitaus schlimmeres, vor allem weil das Album doch recht flott nach vorn geht, aber wer 98 MUTE nicht kennt, hat auch nicht wirklich etwas verpasst. An den Drums agiert übrigens auch weiterhin Justin Thirsk, Bruder des 1996 verstorbenen PENNYWISE-Bassisten Jason.

Wertung: (5 / 10)

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