The Beatdown – Walkin’ Proud (2012, Destiny Records)

the-beatdown-walkin-proudDass THE BEATDOWN trotz ihrer musikalischen Nähe zum Reggae nicht aus der Karibik stammen, liegt ziemlich nahe. Denn die Musik der Kanadier klingt zu dreckig und schrammelig, als dass man hier eine klassische Reggae-Band vermuten würde. Die Wurzeln mögen zwar dort liegen, genauso aber im Punk und Ska.

Insofern erinnern THE BEATDOWN eher an Bands wie THE SLACKERS oder RANCID, wenn diese mal ein paar Stunden in der Sonne gelegen haben und dabei einige Cocktails vernichtet wurden. Schon der Opener und Titelrack „Walkin’ Proud“ stampft gemächlich und mit rockigem Grundton, während die Bläser im Hintergrund langsam, aber bestimmt an der Tanzflächen-Temperatur zündeln. Schon der leicht raue Gesang entfernt die Musik von zu viel Palmen/Sonne/Strand-Gefühl, grundsätzlich klingen die Songs ohnehin mehr nach einer staubig trockenen Spelunke.

Wobei man THE BEATDOWN nicht unterstellen kann, sie würden eine Meute nicht zum Tanzen bringen. Im Gegenteil, Songs wie „Get It Started“ oder „Montreal“ sind sichere Nummern, Orgel und Bläser haben ihren Platz ohnehin sicher, nur eben hat alles einen leicht verrauchten Charakter.

Wertung: (6,5 / 10)

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