Rose Byrne

  • X-Men: Apocalypse (USA 2016)

    „Everything they’ve built will fall! And from the ashes of their world we’ll build a better one!“ – Destruktiver Baumeister: En Sabah Nur Die Kino-Offensive der Superhelden geht weiter. Der Allgegenwärtigkeit von Marvels eng verzahntem Comic-Kosmos stellt DC mit dem Justice-League-Universum aktuell ein verspätetes Pendant gegenüber. Ob das für die Zuschauer nun Fluch oder Segen…

  • Brautalarm – Bridesmaids (USA 2011)

    Im Kino geht bei Hochzeitsvorbereitungen schief, was nur schief gehen kann. Dahingehend bietet „Bridesmaids“ keine Überraschungen. Aber die sympathische Komödie aus dem Dunstkreis Judd Apatows („Beim ersten Mal“) hat als große Stärke Kristen Wiig an Bord, die seit 2005 zum Ensemble des TV-Dauerbrenners „Saturday Night Live“ zählt. Dem internationalen Publikum blieb sie trotz Mitwirkung in…

  • Insidious (USA 2010)

    Der Genrefilm ist selten originell. Die Zufriedenheit des Publikums resultiert daher meist aus der soliden Neuordnung hinreichend bekannter wie gleichwohl bewährter Erzählschemata. Der übernatürliche Horrorfilm „Insidious“ erregt denn auch hauptsächlich aufgrund der Kooperation des Produzentengespannes Oren Peli und Jason Blum („Paranormal Activity“) mit den „Saw“-Schöpfern James Wan (Regie, Schnitt) und Leigh Whannell (Drehbuch) Aufmerksamkeit. Jedoch…

  • X-Men: Erste Entscheidung (USA 2011)

    Aller Anfang ist schwer. Auch für Superhelden wie die X-Men, deren Leinwandabenteuer im Prequel „Erste Entscheidung“ an ihren Ursprung geführt werden. Solche Verjüngungskuren sind, das belegt bereits „Batman Begins“, eine willkommene Gelegenheit, um eingeschlafene Franchises für alte Fans und neu herangewachsene Publikumszirkel attraktiv zu gestalten. Im Falle der X-Men wurde dieser Versuch bereits mit dem…

  • Männertrip – Get Him to the Greek (USA 2010)

    Das Aufeinanderprallen gegensätzlicher Typen ist eine bewährte komödiantische Grundformel. Im Idealfall ist der eine bieder, der andere ausgeflippt, so dass sich ausreichend Reibungspunkte ergeben, um Tempo und Gagfrequenz möglichst hoch zu halten. Auf eben diesem Konzept fußt auch „Get Him to the Greek“, der im Deutschen nicht einmal unpassend in „Männertrip“ umgetauft wurde. Die Produktion…

  • Knowing (USA/GB/AUS 2009)

    Alex Proyas hat einen Ruf zu verlieren. Früher stand er für visuell aufregendes Fantasy-Kino der Gangart „The Crow“ oder „Dark City“. „I, Robot“ verhalf ihm zu Blockbuster-Ehren, doch blieb die arg konventionelle Science-Fiction-Mär deutlich hinter Erwartungen und Möglichkeiten zurück. Auch beim Mystery-Thriller „Knowing“ macht es der gebürtige Ägypter nicht unbedingt besser. Zwar gibt der stimmungsvolle…

  • Sunshine (GB/USA 2007)

    Unsere Erde stirbt. Die Sonne hat ihre Kraft verloren und hindert das Leben am sicheren Fortbestand. Erlischt sie endgültig, ist die Menschheit dem Untergang geweiht. Regisseur Danny Boyle und Autor Alex Garland verstehen sich auf endzeitliche Utopien. In „The Beach“ war es das Ende der Menschlichkeit im Aussteigerparadies, in „28 Days Later“ der England entvölkernde…

  • 28 Weeks Later (GB/E 2007)

    In „28 Days Later“ entfesselten Regisseur Danny Boyle und Autor Alex Garland die Apokalypse. Ein durch Tröpfcheninfektion blitzschnell verbreitetes Virus verwandelte die Einwohner Englands in rasende Bestien. Die George A. Romeros „Crazies“ entliehene Zombie-Abart entvölkerte ganze Landstriche und verhungerte schließlich, als der Nachschub an menschlicher Nahrung versiegte. 28 Wochen später hat sich die Situation beruhigt….

  • Troja (USA/GB/MT 2004)

    Lange ist es her, als die Sandalenfilme der 50er und 60er sonntagnachmittags über die Mattscheibe flimmerten und Testosteron-Klumpen wie Steve Reeves in knappen Gewändern ihre Muskeln spielen ließen. Hollywood hatte zu jener Zeit kein großes Interesse, dieses einst erfolgreiche Genre wieder aufflammen zu lassen. Erst etliche Jahre später sollte der an der Kinokasse erfolgreiche und…