Martin Lawrence

  • Mindcage (USA 2022)

    Blasse Farben und viel Regen. Das sind zwei der Grundzutaten des modernen Serienkiller-Thrillers. Die Blaupausen lieferten „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) und „Sieben“ (1995). Ihnen folgten zahlreiche Epigonen, die den neu gesetzten Standard so beharrlich wiederholten, dass er zum Klischee wurde (siehe etwa „Resurrection“, 1997). Ein weiteres Beispiel liefert „Mindcage“, in dem die Vorbilder so…

  • Bad Boys for Life (USA 2020)

    „Ride together. Die together.“ Hollywood beweist Fortsetzung um Fortsetzung, dass frische Ideen in der US-Filmbranche rar gesät sind. Echte Überzeugungskraft weisen dabei nur die wenigsten Sequels auf. Aber sie bleiben eine veritable Einnahmequelle mit immerhin überschaubarem Investitionsrisiko. Den jüngsten Beweis offeriert „Bad Boys for Life“, der späte dritte Aufguss des Michael-Bay-Durchbruchs von 1995. Zwischen dem…

  • Bad Boys – Harte Jungs (USA 1995)

    Sie heißen Marcus Burnett (Martin Lawrence, „Big Mamas Haus“) und Mike Lowrey (Will Smith, „Men in Black“), sind ein schlagkräftiges Cop-Duo und lehren Ganoven mit flinker Schnauze und rasch gezückter Waffe das Fürchten. Der Überraschungserfolg „Bad Boys“ hat alles: Stilisierte Gewalt, simplen Witz, Over the Top-Action und hektisch geschnittene Bilder für die MTV-Generation. Dabei fällt…

  • Born to be Wild – Saumäßig unterwegs (USA 2007)

    Alte Männer, heiße Öfen. Kaum etwas steht mehr für Freiheit als ein Mann und sein Motorrad. Dies dachten sich wohl auch die Macher von „Born to be Wild“, der Song von Steppenwolf steht seit Jahrzehnten für eine ganze Bewegung. Im gleichnamigen Film kämpfen vier Wochenend-Rocker darum, genau diese Freiheit abseits ihres geregelten Lebens wiederzuerlangen. Natürlich…

  • Bad Boys II (USA 2003)

    Der 1995 gedrehte Einstand der „Bad Boys“ brachte nicht nur den für Zerstörungsikone Jerry Bruckheimer gewohnten kommerziellen Erfolg, sondern gab den Karrieren von Regisseur Michael Bay („Pearl Harbor“) sowie den Hauptdarstellern Will Smith und Martin Lawrence merklichen Antrieb.  Am meisten profitierte wohl Bay von diesem Film, der heute zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Filmemachern Hollywoods…

  • National Security (USA 2003)

    Als Regisseur Walter Hill im Jahre 1981 mit „Nur 48 Stunden“ die unverkennbare Blaupause des Buddy-Movies vorlegte, konnte er wohl kaum die Dinge erahnen, welche da mehr als zwei Jahrzehnte später auf den ahnungslosen Kinogänger lauern sollten. Denn Dennis Dugans („Beverly Hills Ninja“) platte Kumpel-Komödie „National Security“ vollführt einen blanken Rundumschlag mit der obligatorischen Klischee-Keule…

  • Ritter Jamal (USA 2001)

    Gott allein wird wissen, aus welchem Grunde Schmalspurkomödiant Martin Lawrence neben Will Smith den bestverdienendsten afroamerikanischen Darsteller Hollywoods stellt. Denn bei der Betrachtung solch schwachbrüstiger Humorklopse wie „Big Mamas Haus“, „Der Diamantencop“ oder jüngst „National Security“ drängt sich doch unweigerlich die Frage auf, wie ein fast ausnahmslos auf witz- wie geistlose Steifen abonnierter Darsteller wie…