John Carl Buechler

  • Ghoulies (USA 1984)

    „I need to dismiss the spirit.“ – John„So do I. Where’s the bathroom?“ – Mike Es braucht eine zwingende Affinität zu B-Filmen, um Werke wie „Ghoulies“ wertschätzen zu können. Ein Grund: die im Vergleich zu Großproduktionen sichtbar schmaleren Möglichkeiten bei Set-Designs, Ausstattung und Tricks. Doch die Produktionsgüte ist längst nicht alles. Deutlich schwerer wiegt der…

  • Ghoulies II (USA 1987)

    „I am a magician, you sons of bitches. You can’t kill me!“ – Onkel Ned Sequels gehören zum Horrorfilm wie das Amen zur Kirche. Daher durfte kaum überraschen, dass Charles Band seiner (mutmaßlichen) „Gremlins“-Nacheiferung „Ghoulies“ drei Jahre nach dem Einstand eine Fortsetzung spendierte. Die Regie übernahm diesmal Vater Albert Band („Zoltan – Draculas Bluthund“), während…

  • Scanner Cop (CAN/D 1994)

    Den „Scanners“ folgte der „Scanner Cop“. Sicher, David Cronenbergs 1981 realisierte Idee der telekinetisch begabten Übermenschen war zu originell, um sie nicht auszuweiten. Doch nach zwei soliden bis mäßigen Fortsetzungen (beide 1991) war der Drops gelutscht. Zumindest, bis Pierre David, Produzent der Trilogie (und Cronenbergs „Videodrome“), das Thema anno 1994 ins Metier des B-Actioners transferierte…

  • Metalbeast (USA 1995)

    Die manchen (B-)Filmen zugrundeliegende Prämisse ist herrlich abstrus. Das birgt Konfliktpotential. Soll man sich ob der bemerkenswerten Konsequenz nun vor Lachen auf dem Boden kringeln, oder vor ihr den Hut ziehen? Ein Beispiel, das diesen Zwiespalt mehr stützt als löst, ist „Metalbeast“ (US-Originaltitel: „Project: Metalbeast“, Alternativschreibweise: „Metal Beast“). Der Plot: ein Infernal des schlechten Geschmacks….

  • John Carl Buechler ist tot

    Wenn es im B-Film der 1980er und 90er darum ging, effektreiche Make-Ups zu kreieren, war John Carl Buechler oft nicht weit. Er arbeitete wiederholt für die umtriebigen Filmemacher Roger Corman und Charles Band, wobei er Masken und Effekte für eine Vielzahl bekannter und weniger bekannter Werke fertigte. Zu diesen zählen „Der Todesjäger“, „Der Android“ (beide…

  • Hatchet II (USA 2010)

    Mit „Hatchet“ präsentierte Autor und Regisseur Adam Green („Frozen“) 2006 ein ironisches Stück Old School-Slasher. Und selbst wenn der Film seinem Ruf nicht vollends gerecht wird, so ist er doch ein willkommener Anknüpfungspunkt zwischen der bierernsten Hochphase des Genres und dem humorvoll hommagierenden Tenor der Moderne. Vor allem im Herstellungsland USA wurde der Streifen ein…

  • Freitag der 13. – Jason im Blutrausch (USA 1988)

    Ist der Ruf erst ruiniert, dann killt sich´s völlig ungeniert. Um die Reputation des mittlerweile untoten Psychopathen Jason Voorhees brauchten sich die Produzenten bei Teil sieben wahrlich keine Sorgen mehr zu machen. So lange die Filme bei stetig schwindendem Publikumsinteresse aber noch Profit abwarfen, war die Qualität des Endproduktes zweitrangig. Also konnte für „Jason im…

  • Hatchet (USA 2006)

    Der Horrorstreifen „Hatchet“ ist kein Remake, keine Fortsetzung und basiert auch nicht auf einem japanischen Grusel-Thriller. Das ist schon mal ein Anfang, aber macht es ihn deshalb gleich zu einem guten Film? Originalität etwa sucht man in dem von Adam Green („Spiral“) geschriebenen und umgesetzten Slasher vergebens. An deren Statt prägen pubertäre Witze und das…

  • Curse of the Forty-Niner (USA 2002)

    Unter Trash-Freunden ist der Name John Carl Buechler ein fester Begriff. Der Regisseur („Troll“, „Freitag der 13. Teil VII – Jason im Blutrausch“) und Effektkünstler („Halloween 4“, „Scanner Cop“) fördert aus dem Claim des Filmschunds seit jeher große Nuggets. Dass sein „Curse of the Forty-Niner“ ausgerechnet den ruhelosen Geist eines Goldsuchers sein Unwesen treiben lässt,…