Brakrock-Eklat: Wachsende (Fan-)Kritik am SOIA

Nachdem die Organisatoren des Brakrock-Festivals ihre Perspektive der Ereignisse vom 6. August veröffentlicht haben, wächst in den sozialen Netzwerken die Kritik an SICK OF IT ALL.

Der nicht zu rechtfertigende Schubser von NO FUN AT ALL-Sänger Ingemar Jansson gegen Technikerin Mei-Ling Koller hinter der Bühne wurde von der Betroffenen sowie der Band zum gewaltsamen Übergriff aufgebauscht. Die Folge: Ein angestachelter Wut-Mob, der im Netz massiv Stimmung gegen NO FUN AT ALL machte und (hierzu gibt es bislang keine Bestätigung) Ingemar sogar mit Gewalt- und Morddrohungen angegangen sein soll.

Ein Signal der Beschwichtigung oder mehr noch Richtigstellung seitens SICK OF IT ALL blieb bislang aus. Stattdessen wird, von einzelnen zurückrudernden Kommentaren, auf Instagram und Facebook weitergemacht wie immer. Doch genau da machen diverse Nutzer*innen nicht mit.

Nachfolgend findet sich eine Sammlung teils von der Band selbst beantworteter Statements, die zeigen, dass die Folgen des Eklats für alle Beteiligten noch längst nicht absehbar sein dürften:

Das initiale Fehlverhalten Ingemars ist unbestritten – wie von NO FUN AT ALL selbst eingeräumt wurde. Der Trumpismus, mit dem SICK OF IT ALL in der Folge jedoch eine überflüssige Eskalation forcierte, steht nicht allein im Gegensatz zu jenen Werten, die sich der Hardcore so gern auf die Fahne schreibt, sondern unterstreicht auch den problematischen kommunikativen Duktus unserer Zeit.

Das letzte Wort dürfte in dieser Angelegenheit längst nicht gesprochen (oder besser: geschrieben) sein.

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