Bad Company (USA/CZ 2002)

bad-company-2002Stellen wir uns einmal folgende Frage: Kann ein Film, bei dem Krawall-Produzent Jerry Bruckheimer und Regie-Langweiler Joel Schumacher zusammenarbeiten etwas werden? Die Antwort kann wohl nur nein lauten. Ein überflüssigeres Stück Hollywood-Humbug als „Bad Company” hat es lange nicht gegeben. Maßgeblichen Anteil daran haben allerdings die Darsteller und nicht nur die Leute hinter der Kamera.

Dauer-Quassler und Eddie-Murphy-Klon Chris Rock muss als Jake Hayes die Welt vor einer atomaren Bedrohung retten. Sein Bruder ist bzw. war CIA-Agent und hatte sich das Vertrauen vom Schurken Vas (Peter Stormare) erschlichen, da wird er auf offener Straße ermordet. Fortan muß eben Zwillingsbruder und Loser Jake einspringen und bekommt vom CIA-Guru Oaks (Anthony Hopkins) eine entsprechende Einweisung. Natürlich geht zuerst alles schief und ebenso natürlich endet alles wie im Märchen. Das sollte jedem klar sein.

Langeweile wird in diesem Überfluss an Belanglosigkeiten groß geschrieben und alle Beteiligten an diesem Dilemma machen auch schön mit. Joel Schumacher („8mm”) beweist einmal mehr, dass er es perfekt versteht, völlig uninteressante Filme zu drehen. Die Story haut keinen vom Hocker, zu oft hat man solch eine Geschichte schon gesehen und selbst ein gestandener Darsteller und Oscar-Preisträger wie Anthony Hopkins („Das Schweigen der Lämmer”) bleibt so blass, wie man es wohl nie für möglich gehalten hätte.

Chris Rock („Lethal Weapon 4″) bringt zwar reichlich Sprüche, diese verpuffen jedoch so schnell, dass noch nicht einmal Zeit für ein kurzes Schmunzeln bleibt. Die Action hat gewohntermaßen Schmiss, kann angesichts der akuten Ideenlosigkeit aber auch nichts mehr ausrichten. Zu erwarten gab es nicht viel. Dass aber selbst die unterboten wird, darf fast schon als Bankrotterklärung der Macher betrachtet werden.

Wertung: (3 / 10)

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