A Static Lullaby – A Static Lullaby (2006, Fearless Records)

Nun sind die Kalifornier von A STATIC LULLABY mit ihrer dritten, selbstbetitelten Platte am Start. Nach dem großen Erfolg des Erstwerkes „And Don’t Forget to Breathe“ (2003) wechselte die Band auf das Majorlabel Sony BMG. Diese Entscheidung schien nicht von Erfolg gekrönt zu sein, denn das 2005 erschienene Album „Faso Latido“ konnte nicht an die Stärken des Vorgängers anknüpfen und verlor sich in seichterem Gefilde ohne die vorangegangene Dynamik. Es folgte ein weiterer Labelwechsel zu Fearless Records, dazu ein reger Austausch an Bandmitgliedern.

Geblieben sind die Frontmänner Joe Brown, Textverfasser und Shouter, sowie Sänger Dan Arnold. In neuer Besatzung und alt – neuem Enthusiasmus, wurde dann 2006 das gleichnamige Album eingespielt. Die elf Songs sind im Gesamten rockiger als die Vorgänger, wobei die Band sich hier wieder vermehrt auf ihre Stärken, mehrstimmigen Gesang mit Schreiparts angereichert, konzentriert hat. Mag hier der Gedanke an eine von vielen Emo-Combos entstehen, A STATIC LULLABY geben sich durch die klare, unverkennbare Stimme des Sängers und ihrer Spielweise eine eigene Note. Die Songs sind abwechslungsreich und die Instrumente werden vielseitig bedient, „Hang ’em High“ und „Annexation of Puerto Rico“ zeigen, dass A STATIC LULLABY noch mehr könnten. Insgesamt entstand hier ein ordentliches Album, wobei mir persönlich Kracher wie beispielsweise „Lipgloss and Letdown” fehlen.

Wertung: (7 / 10)

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