Veara – What We Left Behind (2010, Epitaph Records)

veara-what-we-left-behindDas Bandgefüge bei Epitaph hat sich in den letzten zwei, drei Jahren gehörig verändert. Brett Gurewitz schielte zwar schon immer über den Punkrock-Tellerrand hinaus, aber zuletzt waren doch ein paar eher „entbehrliche“ Bands dabei. Prinzipiell gilt das auch für VEARA, die mit ihrem neuen Album „What We Left Behind“ ihren Labeleinstand feiern. Obwohl es da gar nicht so viel zu feiern gibt, was sich mit dem Opener und NEW FOUND GLORY-Klon „We Have a Body Count“ leider viel zu schnell zeigt. Poppiger Punkrock mit vielen eingängigen Momenten, aber leider ohne Wiedererkennungswert.

Die paar Crew-Shouts erinnern an SET YOUR GOALS und viel mehr neues hat das Quartett dann schon gar nicht mehr zu bieten. Außer vielleicht, dass sie mit der zierlich wirkenden Brittany eine Frau an den Drums sitzen haben. Ändern tut das aber nichts. Der Gesang schwankt von jenen NEW FOUND GLORY bis hin zu klaren ESCAPE THE FATE, alles schön glatt und frei von jeglichen Kanten. Gleiches gilt natürlich auch für die ordentliche Produktion. Im Mittelteil reduzieren sie das Tempo mal für ein paar Songs, um dieses dann aber schnell wieder etwas anzuziehen. Manchen mag schon das als Abwechslung reichen. Dass wir uns nicht falsch verstehen, VEARA machen soliden Pop-Punk, halten dabei aber die Spannungskurve so dermaßen niedrig, dass es eigentlich keinen Grund gibt, von all den namhafteren Bands hier hin überzulaufen.

Wertung: (5,5 / 10)

 

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