Chloe Sevigny

  • The Dead Don’t Die (USA 2019)

    „So, the dead just don’t wanna die today, is that it?“ – Zelda Die Werke von Independent-Choryphäe Jim Jarmusch sind skurril. Erst recht, wenn er sich Themen des Genre-Kinos andient. Das führte bei „Dead Man“ (1995) zum lakonischen Abgesang auf die Mythen des Westerns, während „Ghost Dog“ (1999) zur Antithese des Actionfilms avancierte. Mit „The…

  • American Horror Story: Asylum (Season 2) (USA 2012)

    „Mental illness is the fashionable explanation for sin.“ – Sister Jude Das Konzept der Horror-Reihe „American Horror Story“ sieht mit jeder Staffel eine Neuerfindung vor. Über 12 Episoden wird dabei stets eine eigenständige, in sich (weitgehend) geschlossene Geschichte erzählt. Gleich bleibt lediglich die Besetzung, aus der in Staffel eins die zweifache Oscar-Preisträgerin Jessica Lange („Blue…

  • Mr. Nice (GB/E 2010)

    Als „Mr. Nice“ wurde Howard Marks international bekannt. Nach Schätzungen der amerikanischen Drogenbehörde DEA war der Waliser in den siebziger und achtziger Jahren für rund ein Zehntel des weltweiten Handels mit Marihuana und Haschisch verantwortlich. Marks selbst beteuerte stets, er habe nie mit harten Drogen gehandelt und bei seinen Geschäften auch keine Gewalt angewandt. Er…

  • Zodiac (USA 2007)

    Ein Vielfilmer ist David Fincher zwar nicht, seine berufliche Weste allerdings ist noch unbefleckt. Kein Wunder, nach Meisterwerken wie „Sieben“ oder „Fight Club“ hat der Mann quasi einen Freifahrtschein. Basierend auf mehreren realen Morden, die nie aufgeklärt wurden, erzählt Fincher in seinem neuesten Werk von der jahrelangen Besessenheit, die eigenen Dämonen zu besiegen. Ein Thriller…

  • Broken Flowers (USA/F 2005)

    Mit weitgehend minimalem Aufwand hat der leidenschaftliche Filmemacher Jim Jarmusch das Independent-Kino erobert. Abseits kommerzieller Zwänge und Gepflogenheiten erzählt er seit jeher ruhige, nachdenkliche wie auch witzige Geschichten rund um das Leben. Ob nun in Form des in schwarz/weiß gedrehten Dramas „Dead Man“ mit Johnny Depp oder „Ghost Dog“ mit Forest Whitaker als nachdenklichem Großstadt-Samurai….

  • Dogville (DK/FIN/N/S/GB/D/F/NL 2003)

    Wenn Regie-Exzentriker und Kino-Dogmatiker Lars von Trier („Idioten“) zum künstlerischen Rundumschlag ausholt, dann ist für gewöhnlich Großes zu erwarten. So auch im Falle von „Dogville“, von Triers inhaltlich wie inszenatorisch provokantem Auftakt zu einer geplanten Trilogie über die schroffe Beschaffenheit der amerikanischen Gesellschaft. Das eigentliche Wagnis jedoch bildet weniger die drastische Komponente des Kontextes, als…