Scars of Tomorrow – Rope Tied to the Trigger (2004, Victory Records)

scars-of-tomorrow-rope-tied-to-the-triggerWill Hell Arise?

Schwere Geschütze fahren die kalifornischen Hardcore-Metzger von SCARS OF TOMORROW auf ihrem dritten Longplayer „Rope Tied to the Trigger”, ihrer wohlgemerkt ersten über Victory veröffentlichten Scheibe, vor. Dabei errichten sie auf den Grundfesten von Weggefährten wie HATEBREED, ATREYU oder BLEEDING THROUGH ein 11 Song starkes Bollwerk aus aggressivem Up-Tempo-Mosh-Metal und einzig den Blick nach vorne wahrenden Melodiemassakern.

Mit ohrenbetäubendem Lärmpegel und schier greifbarer Wut im Gepäck entfachen SCARS OF TOMORROW einen energiegeladenen Flächenbrand aus brachialer Gitarrenarbeit, schneidenden Bassläufen und druckvollem Schlagzeugdauerfeuer und peitschen sich ohne jede Verschnaufpause durch 38 explosive Minuten prägnanten Metal-Hardcores der vordersten Güteklasse.

Obendrein gekleidet in ein wahrlich hervorstechendes Soundgewand, für dessen Enstehung sich Produzent Kurt Ballou (u.a. CONVERGE, THE HOPE-CONSPIRACY) wohl nur zu gern zur Verantwortung ziehen lässt, bomben SCARS OF TOMORROW auf der kompromisslosen Basis von „Rope Tied to the Trigger” neuen Schwung in das Genre des metallenen Hardcores und werden mit bestimmter Sicherheit nachhaltigen Eindruck in der Szene hinterlassen können. Für eben jene Freunde extremer Klänge wird sich die Platte denn auch als unverzichtbar erweisen, während der zart besaitete Rest mit Grausen feststellen wird, dass die SCARS OF TOMORROW bereits heute schmerzen.

Wertung: (7,5 / 10)

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