Goldfinger – Open Your Eyes (2002, Jive Records)

goldfinger-open-your-eyesKnapp zwei Jahre nach „Stomping Ground” präsentieren die vier Kalifornier von GOLDFINGER, im mittlerweile achten Jahr ihres Bestehens, mit „Open Your Eyes” ihren vierten Longplayer. Wahnsinnig viel gibt es zu diesem eigentlich nicht zu sagen. Wer ihr letztes Album mochte, dem wird auch dieses zusagen. Ich persönlich muss feststellen, auch wenn ich GOLDFINGER eigentlich ganz gerne mag (wohlgemerkt weitgehend aufgrund ihres selbstbetitelten ’96er-Debütalbums), dass „Open Your Eyes” eine Spur besser geartet ist als der Vorgänger, auch wenn sich John & Co. mit Songs wie „Spokeman”, „Decision” oder „Happy” in viel zu hohem Maße gängigen, von Bands wie BLINK-182 fast bis zum Erbrechen zelebrierten Standards und Klischees unterordnen.

Obendrein gibt es mit „Tell Me” und „January” Rückfälle in jene langweiligen Gefilde, die bereits GOLDFINGERS 1997 erschienenes Album „Hang Ups” hinter den Erwartungen zurückfallen ließen. Wirklich schlecht ist der vierte Streich der Fun-Punks nicht, auch wenn keiner der immerhin 15 Songs auch nur ansatzweise an alte Zeiten anzuknüpfen vermag. An Spielfreude mangelt es sicherlich nicht, aber irgendwann erschöpft sich auch diese Scheibe in Belanglosigkeit. Highlight von „Open Your Eyes” bildet letztendlich die erste Singleauskopplung gleichen Namens, die GOLDFINGERs bessere Zeiten wenigstens erahnen lässt. Live sind die Jungs so oder so um Längen besser als auf Platte, also vergesst diese Mittelpracht!

Wertung: (5 / 10)

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