Darren Lynn Bousman

  • Mother’s Day (USA 2010)

    In der Wertvorstellung vieler Kulturen gilt der familiäre Zusammenhalt als höchstes Gut. Damit einher geht bisweilen das Klammern an patriarchale Rangordnungen, bei denen das Wort der Eltern, nicht selten beschränkt auf den Vater, Gesetz ist. Mit diesen Machtverhältnissen spielt das Remake des TROMA-Klassikers „Mother’s Day“ (1980), das die Vorzeichen des Backwood-Horrors jedoch als Psycho-Thriller im…

  • Saw IV (USA 2007)

    Die Säge kreist wieder. Oder immer noch. Dabei wird die „Saw“-Reihe mehr und mehr zum Inbegriff der Kommerzialisierung des Horrorfilms. Beim vierten Aufguss interessiert die Handlung längst nicht mehr. Es geht um die Faszination der Gewalt, der zerschundenen Körper, der perfiden Mordmaschinen. Konzeptionell bedarf das keiner Abwandlung. Zwar ist der belesene Killer Jigsaw (Tobin Bell,…

  • Saw III (USA 2006)

    „Stirb langsam“ einmal anders. Im buchstäblichen Sinne. Jigsaw (Tobin Bell, „In the Line of Fire“) ist der Kinopsychopath mit dem makabren Spieltrieb. Aber seine Zeit läuft ab. Der Tumor in seinem Kopf tötet ihn. Vor dem unausweichlichen Ende will er einen letzten perfiden Test menschlicher Willenskraft in die Tat umsetzen. Seine Assistentin Amanda (Shawnee Smith,…

  • Saw II (USA 2005)

    „Some people are so ungrateful to be alive, but not you… not anymore.” – Jigsaw Je überraschender der Erfolg in Hollywood eintritt, desto größer wiegt die Gefahr des konzeptionellen Ausverkaufs. Mit „Saw“ legten James Wan und Leigh Whannell 2004 einen originellen Low-Budget-Thriller vor, der Kritiker und Publikum gleichermaßen zu Lobeshymnen hinriss. Nur ein Jahr später…