Natürlich Blond (USA 2001)

natuerlich-blondElle Woods (Reese Witherspoon) führt ein tolles Leben! Sie ist die beliebteste Schülerin und gleichzeitig Präsidentin ihrer Verbindung genannt „Delta Nü”, doch als sie von ihrem Freund Warner Huntington III. (Matthew Davis) nicht den erwartenden Heiratsantrag, sondern den Laufpass bekommt, ist erst mal Essig mit der guten Laune. Der Herr will nämlich nun in Harvard Jura studieren, um später ein großer Anwalt zu werden, wie schon alle in seiner Familie und da kann eine doch eher „oberflächliche” Blondine nicht gerade hilfreich bei seiner Karriere sein. Nach Tagen tiefer Trauer mit unendlich vielen Pralinen und schlechten Liebesfilmen will es Elle ihrem Ex zeigen und bewirbt sich ebenfalls in Harvard, um ein Jura-Studium aufzunehmen. Denn wenn auch sie einen Juraabschluß hat, kann er ihr auch endlich den erhofften Antrag machen. Natürlich läuft es für die Vorzeigeblondine zu Beginn alles andere als rosig, im Laufe ändert sich dies alles aber natürlich zunehmend.

Regiedebütant Robert Luketic legt mit „Natürlich Blond” einen über dem Durchschnitt liegenden Teeniefilm ab, allerdings hat er dies fast ausschließlich seiner hinreißenden Hauptdarstellerin Reese Witherspoon („Eiskalte Engel”) zu verdanken, die den Film ein ums andere mal mit ihrer sympathischen Art über Wasser hält. Aber auch die anderen Darsteller, darunter Selma Blair (ebenfalls aus „Eiskalte Engel”) oder Luke Wilson („Düstere Legenden 2″) machen ihre Sache durchaus zufriedenstellend. „Natürlich Blond” ist harmlose, aber durchaus kurzweilige Unterhaltung, die bisweilen sehr an „Clueless” erinnert, zum Schluß hin aber dann doch etwas zu übertrieben inszeniert wurde. Aber egal, in den knapp 90 Minuten wird man schon angenehm unterhalten und für einen lustigen Abend, schon allein wegen der hinreißenden Reese Witherspoon, ist auf jeden Fall gesorgt. Mit einem Einspielergebnis von über 90 Millionen Dollar war der Film übrigens einer der Hits des letzten Jahres in den USA und ein zweiter Teil ist in Planung. Ob man den allerdings wirklich braucht, bleibt ernsthaft zu bezweifeln.

Wertung: (6 / 10)

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