Detlev Buck

  • Hai-Alarm am Müggelsee (D 2013)

    „Gefühle sind in der Kommunalpolitik keine feste Größe.“ – Emotionsbefreit: Der Bürgermeister Willkommen beim Berliner „Haimatfilm“. In dem gibt es Lokalkolorit und Humor im Helge Schneider-Stil. Und natürlich einen Hai, der Bademeister Michael Gwisdek („Boxhagener Platz“) in der ersten Szene im Friedrichshagener Badesee um eine Hand erleichtert. Blut spritzt, der (kalkulierte) Trash hält Einzug und…

  • Die Vermessung der Welt (D/A 2012)

    „Forschung ist Bewegung, die nie zu einem Ende kommt.“ – Alexander von Humboldt Das deutsche Kino bleibt ein zweischneidiges Schwert. Trefflich versteht es sich auf die Beobachtung sozialer Milieus oder unprätentiöse Schilderungen persönlicher Schicksale. Als Repräsentant dieser Ausrichtung kann stets Andreas Dresen („Halt auf freier Strecke“) herangezogen werden. Auch, weil er diesem noch immer ausgeprägten…

  • Knallhart (D 2006)

    Der deutsche Film huldigt sich gerne selbst. Vor allem dann, wenn es ernster wird. Nachdem die Geschichte des Dritten Reiches filmisch mal besser („Sophie Scholl“) und mal durchwachsener („Der Untergang“), insgesamt aber doch übersättigend häufig umgesetzt wurde, widmet man sich wieder zunehmend aktuelleren Themen. Wenn zum viel diskutierten Themenkomplex der Integrationsproblematik auch noch der nette…

  • Herr Lehmann (D 2003)

    Herr Lehmann (Christian Ulmen) lebt im Berlin des Herbstes 1989. Von allen wird er nur „Herr Lehmann“ genannt, jedoch duzen ihn seine zahlreichen Freunde und Weggefährten, von denen er als Barkeeper in einer Kreuzberger Kneipe einige hat, meist im gleichen Satz. Duzen und Siezen in einem Atemzug passt nach seiner Auffassung allerdings nicht im selben…