Florian David Fitz

  • Die Vermessung der Welt (D/A 2012)

    „Forschung ist Bewegung, die nie zu einem Ende kommt.“ – Alexander von Humboldt Das deutsche Kino bleibt ein zweischneidiges Schwert. Trefflich versteht es sich auf die Beobachtung sozialer Milieus oder unprätentiöse Schilderungen persönlicher Schicksale. Als Repräsentant dieser Ausrichtung kann stets Andreas Dresen („Halt auf freier Strecke“) herangezogen werden. Auch, weil er diesem noch immer ausgeprägten…

  • Männerherzen… und die ganz große Liebe (D 2011)

    Von Liebe kann bei der Fortsetzung des Kinoerfolgs „Männerherzen“ keine Rede sein. Und erst recht nicht von „der ganz Großen“, die der Titel so vollmundig suggerieren möchte. Eher schon von großem Kalkül und k(l)einen Ideen. Die Ensemble-Posse um eine Gruppe beziehungs- und sonstig geplagter Berliner Mannsbilder bietet zwar den kompletten Cast des Erstlings auf, lässt…

  • Vincent will Meer (D 2010)

    Das deutsche Kino ist nicht gerade dafür bekannt, schwere Themen mit Leichtigkeit zu beschreiben. Umso erfreulicher ist das tragikomische Roadmovie „Vincent will Meer“, das drei Außenseiter zu einer Spontanreise im geklauten Auto verleitet. Nach dem Tod der alkoholkranken Mutter will Vater Robert (Heino Ferch, „Der Untergang“), ein karrieristischer konservativer Politiker, den am Tourette-Syndrom leidenden Vincent…

  • Männerherzen (D 2009)

    In „Männerherzen“ widerstrebt Autor und Regisseur Simon Verhoeven (trat als Schauspieler u.a. in „Der Fischer und seine Frau“ in Erscheinung) den Rollenklischees des (Liebes-)Komödienfachs. Die Perspektive ist streng männlich, wenn sich die Schicksale von fünf Berlinern ausgehend vom selben Fitnessstudio kreuzen. Für seinen tragikomischen Reigen konnte Verhoeven wohlklingende Namen gewinnen und lässt insbesondere Til Schweiger…