Wolves & Wolves & Wolves & Wolves – The Cross And The Switchblade (2016, Gunner Records)

wolves-wolves-wolves-wolves-the-cross-and-the-switchbladeDas Wolfsrudel ist zurück. Mit ihrer zweiten Langrille „The Cross And The Switchblade” und dem weiterhin eher umständlichen Bandnamen machen WOLVES&WOLVES&WOLVES&WOLVES einiges anders. Das Quartett aus North Carolina packt den Hörer darauf forscher bei den sprichwörtlichen Eiern, als es das schon ordentliche Debüt „Subtle Serpents“ bereit war.

Ganz ausgereift klang ihr erstes Album trotz rauer Hymnen nämlich nicht. Für ihr zweites Album ging die Band einige Dinge anders an. Die langwierigen Aufnahmen des Vorgängers wurden auf ein normales Maß heruntergeschraubt. Im Ergebnis klingen die Songs vielfältiger und in Gänze schlichtweg „runder“. Obwohl man ihnen in Punkto Herzblut und Leidenschaft schon zuvor keinen Strick drehen konnte. Der muntere Opener „Give Me Convinction“ lässt die Betriebstemperatur schnell ansteigen und bestätigt die positiven Momente des Vorgängers. Vor allem der raue Gesang von Brian Woodall dringt durch Herz und Nieren. „Bad Name“ oder „What I Bleed“ sind schlichtweg großartige Hymnen, die unweigerlich an HOT WATER MUSIC und Konsorten erinnern.  Als heimlicher Favorit entpuppt sich „To The Rebel“, bei dem bereits zur Albummitte das triefnasse Shirt gewechselt werden muss.

Natürlich erfinden die vier Wölfe das herzblütige Punkrock-Rad nicht neu. Müssen sie auch gar nicht. „The Cross And The Swichtblade” klingt packend genug, um einigen etablierten Bands ebenbürtig zu sein bzw. sogar den Rang abzulaufen.

Wertung: (7,5 / 10)

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