Unifight – Two Sides (2003, PCS Records)

Eigener Aussage zufolge bildet die Intention UNIFIGHTS, Musik zu spielen, die sie lieben, ohne sich durch das Bestreben zwanghafter Innovationen unterjochen zu lassen. Im Hinblick auf „Two Sides”, jenes über PCS Records veröffentlichte Debüt-Album der fünf Stollberger trifft diese Bemerkung voll ins Schwarze. Denn über weite Strecken brühen UNIFIGHT lediglich bekannte Ingredienzien alter wie neuer Hardcore-Schule auf – allerdings in eher durchwachsener Kombination.

Die 11 Songs baden über 30 an Höhepunkten weitgehend armen Minuten in augenscheinlicher Monotonie. Musikalisch durchaus ansprechend, erweist sich der stringent auf gleicher Höhe befindliche Gesang, ebenso wie die schwerfällig erscheinenden Backgroundorgane, als passagenweise aufkeimende Ausdrucksbremse. Ordentlich produziert und in einen archetypischen Kontext gebettet, wäre in Anbetracht des letztlich dezent ermüdenden Gebolzes eine EP als Einstieg wahrscheinlich angemessener gewesen.

Wertung: (5 / 10)

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