Torpedo Holiday – Torpedo Holiday (2012, Coffeebreath and Heartache)

torpedoholidaystKurz, bündig, lärmbewusst, das sind TORPEDO HOLIDAY- Das Quintett aus Hamburg bringt die abschweifende melodiöse Mentalität des Post-Hardcore mit und verbindet diese mit der patzigen Attitüde des Punk. Obendrauf gibt es Vocals, die zwischen geschrien und gesprochen mäandern. Zusammengehalten wird das Ganze von einem hübsch schrabbeligen Sound mit DIY-Schmiss. Das gefällt.

Die vier Tracks ihrer selbstbetitelten EP geben sich textlich weitschweifig und doch persönlich. Ein gute Portion Trotz trifft auf Gedankenspiele voll sarkastischer Alltagsbetrachtung. Eingerahmt vom schmissigen Opener „Haut euch selber“ und dem beschließenden Beitrag „Falscher Rasen“ (Anspieltipp!) verschleppen die Norddeutschen das Tempo und beweisen gesteigerte Abwechslungsbereitschaft. Dabei wird das hohe Schrammel-Niveau auch mit „Partiell in Hell“ und dem zunächst gemächlicheren „Apropos Schweiz“ gehalten. Ein ganz schön starkes Stück, das als 7“ auf Vinyl allerdings auf 66 Exemplare limitiert ist!

Wertung: (7,5 / 10)

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