The Bouncing Souls – Simplicity (2016, Rise Records/Chunksaah Records)

bouncingsoulssimplicityBei manchen Bands fühlt sich alles einfach nur vertraut an. Mehr als zwanzig Jahre hat man bereits gemeinsam verbracht, hat sich dutzendfach von den großen Hits dieser Bands beschallen lassen und unzählige Schweißtropfen auf Konzerten vergossen. Eine dieser Bands sind THE BOUNCING SOULS.

Und die schaffen es auch mit ihrem zehnten Studioalbum, genau dieses vertraute Gefühl nach wenigen Sekunden zu rechtfertigen. Zugegeben, zuletzt fehlte Greg Attonito und seinen Mitstreitern ein bisschen Durchschlagskraft und Power. An ihre großen Alben – vor allem an „How I Spent My Summer Vacation“ – kam das Quartett lange nicht heran. Aber es geht hier nicht um die üblichen „Früher war alles besser“-Anekdoten. Selbst wenn es das vielleicht war, so wissen sie immer noch um ihre Stärken, auch wenn manches vielleicht etwas zu gewohnt klingt. „Satellite“ kann „Gone“ zum Beispiel nicht das Wasser reichen. Natürlich kann man auch die Backing-Chöre von „Writing On the Wall“ abgeschmackt finden, aber live dürfte das Ding einfach zünden. Mit solchen Singalongs ist man schließlich groß geworden.

„Simplicity“ ist nicht anders als andere ihrer Alben. Im Grunde ist es von vorn bis hinten ein typisches THE BOUNCING SOULS Album. Die einen werden sich dran satt gehört haben, andere wiederum schwelgen nostalgisch in Erinnerungen.

Wertung: (6,5 / 10)

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