The Bouncing Souls – Maniacal Laughter (1995, Chunksaah Records)

the-bouncing-souls-maniacal-laughterZu Beginn ihres Werdegangs hatten es die BOUNCING SOULS eilig. Auf ihrer zweiten Platte „Maniacal Laughter“ finden 12 Songs in schlanken 24 Minuten Platz. Um Perfektion oder gesteigerte Professionalität scherte sich der Vierer aus New Jersey in dieser Schaffensphase kein Stück. Im Zentrum der ungeschliffenen Hitfabrik steht der Spaß – und der ist den Jungs in jeder Sekunde anzumerken. Dabei kreierten sie diverse Beiträge, die vor der Jahrtausendwende auf keinem ihrer Konzerte fehlen durften. So wie „Lamar Vanoy“, das mit „OiOiOi“-Shouts daherkommt und temporeich die übergeordnete Ironie repräsentiert, die den Texten der Band über Jahre beständig anhaftete.

Der treibende Punk-Rock zwischen BLACK FLAG und Moderne lässt kaum Zeit zum Verschnaufen. Ausnahmen bilden das geschwindigkeitsreduzierte „The Freaks, Nerds and Romantics“ sowie der klassische Surf-Sounds aufgreifende Instrumentalbeitrag „Moon Over Asbury“. Deren Gegenstücke bilden „No Rules“ und das garagige „Headlights Ditch“, die mit deutlichem Hardcore-Einschlag unbeschwert die Keule kreisen lassen. Vergnügen bereiten auch „Argyle“, „The BMX Song“ und „Quick Chek Girl“, während mit dem Klassiker „Here We Go“ der hymnische Gipfelsturm geprobt wird. Abgerundet wird die Scheibe von einem „Born to Lose“-Cover und dem UK-Punk-Tribut „Ballad of Johnny X“. Kurzum: Ein nostalgischer Rücksturz mit einigen famosen Songs und großem Unterhaltungswert.

Wertung: (7,5 / 10)

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