The Bouncing Souls – Hopeless Romantic (1999, Epitaph Records)

the-bouncing-souls-hopeless-romantic„I’m a hopeless romantic, you’re just hopeless!“

Die BOUNCING SOULS sind eine Bank. Wirklich schwache Alben haben die Jungs aus New Jersey im Laufe ihres 27-jährigen Bestehens nicht vorgelegt. Zwischendurch höchstens solche, die dem Hit-Standard von „The Bouncing Souls“ oder „How I Spent My Summer Vacation“ nicht vollends standhalten können. Zu diesen zählt „Hopeless Romantic“, ihr 1999 via Epitaph Records herausgebrachter vierter Langspieler. Der geht mit dem Titeltrack zwar gut los, flacht in der Folge aber immer wieder ab. Das zeigt bereits das folgende „87“, mit dem der Vierer das Tempo verlangsamt und unterschwellig nachdenklichere Töne in den sonst von Ironie geprägten Fundus ihres Punk-Rocks injiziert.

Nach dieser Formel setzt sich das Wechselspiel fort. „Kid“, in anderer Version bereits auf der Live-EP „Tie One On!“ veröffentlicht, setzt mit OhOhOh-Chor auf die Mitschmetterbereitschaft der Hörerschaft und wird von „Fight to Live“, dem überschaubaren „You’re So Rad“ oder „¡Olé!“ angemessen unterstützt. Nur wirkt „Hopeless Romantic“ durch das bewusst variierte Tempo mitunter etwas lahm. Neben dem bemüht lässigen „Bullying the Jukebox“ offenbart sich das auch bei „Undeniable“ oder dem abschließenden „Whole Thing“. Am ehesten auf geht die Rechnung noch bei der stimmigen Ballade „Night on Earth“ oder der Duett-Parodie „Wish Me Well (You Can Go to Hell)“. Eine durchweg verzichtbare Platte haben die BOUNCING SOULS hier sicher nicht abgeliefert, wohl aber eine, der die Lockerheit und die Kurzweil früherer Outputs ein wenig abgeht.

Wertung: (6 / 10)

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