The Bombpops – Fear Of Missing Out (2017, Fat Wreck)

Inmitten all der Schwergewichte im Stall von Fat Mike wirken THE BOMBPOPS auf den ersten Blick wie die kleinen Mädels und Jungs von Nebenan. Dabei gibt es die vierköpfige Band nun auch schon nahezu eine Dekade. Die Band passt ganz gut zu den letzten – unterm Strich aber auch eher unspektakulären – Neuzugängen beim Label. Besonders zu BAD COP/BAD COP gibt es Parallelen. Ein bisschen verwunderlich ist es aber schon, dass man bei Fat Wreck wieder etwas mehr auf Bands mit weiblichem Gesang setzt. Aber das Label wusste schon immer zu überraschen und hat auch immer wieder Bands eine Chance gegeben, die man im Grunde nicht auf dem Schirm hatte.

Inwieweit THE BOMBPOPS diese nun größere Plattform nutzen können bleibt abzuwarten. Ihr Debüt „Fear Of Missing Out“ ist auf der einen Seite ein sicherlich kurzweiliges Album, welches niemandem weh tut. Die Songs klingen recht simpel und melodisch. Meist sind es Uptempo-Songs, die neben den genannten BAD COP/BAD COP vor allem an THE CREEPSHOW erinnern. Die Haltbarkeit des Materials wirkt jedoch überschaubar, für den Status als Dauerbrenner mag man sich hier irgendwie nicht empfehlen. Erst nach einigen Songs gibt es mit „Jerks“ mal eine gewisse Variation ihres schnellen, melodischen Punkrocks, wenn die Gitarren mal etwas schwerer klingen und ein Hauch von Stoner erklingt.

Man kann das sicherlich mögen was THE BOMBPOPS hier vorlegen. Man muss aber auch sagen, dass sie nicht viel anders machen als etliche Bands in den 90-ern. Selbst damals wären sie zwischen all den Honest Dons Bands kaum aufgefallen. Und das sagt dann irgendwie auch schon eine Menge aus.

Wertung: (6 / 10)

 

scroll to top