That Fucking Tank – A Document of the First Set (2004, Jealous Records)

thatfuckingtankdocumentKünstlerische Ergüsse der experimentellsten Sorte präsentiert das britische Label Jealous Records dieser Tage in Personalunion der eigenwilligen Musiker Andy Abbott und James Islip. Dem Noise-Rock-Trio KILL YOURSELF entwachsen, legt die zweiköpfige Frickel-Formation unter der Namensgebung THAT FUCKING TANK mit „A Document of the First Set” – wie der Titel bereits vorwegnimmt – erstes Zeugnis ihrer kreativen Ausrichtung ab. Diese beschränkt sich zumeist auf ein undurchsichtiges Geflecht aus recht beliebigen Gitarren- und Bassläufen, mal überschattet, mal untermalt von different tönenden Drumbeilagen.

Erhöhte Aufmerksamkeit ist beim Genuss dieser Scheibe indes Pflicht, erweist sich die vertrackte Mixtur aus noisigem Rock und Jazzelementen doch als hochgradig kopflastig und überdies nur schwer zugänglich. Nicht zuletzt auch, da THAT FUCKING TANK gänzlich auf stimmlichen Support verzichten und ihre Stücke in rein instrumentaler Erscheinungsform darbieten. Trotz alledem lässt es sich das dynamische Duo nicht nehmen, die fünf Tracks ihres Debüts auf satte 25 Minuten Spielzeit auszuweiten. In dieses Gesamtbild fügt sich denn auch nahtlos das konfuse Artwork. Zwischen Purismus und Wahnwitz angesiedelt, werden sich THAT FUCKING TANK mit „A Document of the First Set” sicherlich in die Herzen derer Spielen können, die Musik noch als geistige Herausforderung betrachten und auch erleben.

Wertung: 7 out of 10 stars (7 / 10)

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