Terror – Keepers of the Faith (2010, Reaper Records)

terrorkeepersfaithAls Glaubensbewahrer taten sich TERROR bislang eher nicht hervor. Mehr schon als donnerndes Highlight des ewiglich lärmenden Hardcores. Das aber hält die unermüdlichen Mannen um den passionierten Schreihals Scott Vogel nicht davon ab, ihr fünftes Studioalbum „Keepers of the Faith“ zu betiteln. Tatsächlich sollte die Platte den Fans ihren Glauben an die Jungs aus Los Angeles unterfüttern, überflügeln die den Metal-lastigeren Vorgänger „The Damned, The Shamed“ doch nahezu im Handstreich.

Vom Fleck weg schlägt der Fünfer alles kurz und klein, was das programmatische „Return to Strength“ mit seiner melodischen Kante und den mitreißenden Shoutalong-Parts (ganz zu schweigen von Textzeilen wie „Destroy your fucking world, it brings us nothing but pain“) schon nach kurzer Zeit zum ersten Crowdpleaser kommender Liveshows stempelt. Kaum mehr als eine halbe Stunde veranschlagen TERROR für ihre 13 jüngsten Smasher. Die können früheren Großtaten wie „Always the Hard Way“ zwar nicht vollends das Wasser reichen, schaffen dank kreischender Metal-Riffs (siehe „The Struggle“) und instrumentalem Abwechslungsreichtum („You´re Caught“) aber überraschende Kurzweil. Dies Flaggschiff des Hardcore ist also weiter auf Kurs. Darauf Fäuste hoch und mitgegrölt!

Wertung: (8 / 10)

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