Teamkiller – Some Scars, Some Hope (2005, Dead Serious Records)

teamkillersomehopeGroßes kündigte sich im heimlichen Hardcore-Mekka unserer Republik an, als Mitglieder der renommierten Stuttgarter Kapellen ABSIDIA und SIDEKICK beschlossen, unter dem Namen TEAMKILLER neuerliche Pfade zu erschließen. Wirklich weit lehnen sich die beteiligten dabei nicht aus dem Fenster, doch überrascht der acht Tracks starke Erstling „Some Scars, Some Hope“ durch geradezu erstaunliche Frische. Als hätten SICK OF IT ALL, AGNOSTIC FRONT oder DAG NASTY zu keiner Zeit schier unerreichbare Messlatten in Sachen treibendem Hardcore gesetzt, präsentieren die vier Schwaben ihre hochprozentige Interpretation der stilbildenden musikalischen Ertüchtigung der amerikanischen Ostküste.

Selbstverständlich bleiben Referenzkapellen wie BACKFIRE oder THE CHANGE stetig greifbar, doch wissen TEAMKILLER diesen Umstand durch angezogenes Tempo, gutes Songwriting und versiertes Spiel zu kaschieren. „Some Scars, Some Hope“ wird den Vorschußlorbeeren nicht nur mehr als gerecht, sondern stempelt TEAMKILLER überdies zum momentan ’heißesten Scheiß’ der nationalen Hardcore-Fraktion. Und das allein sollte Kaufanreiz genug sein!

Wertung: (7,5 / 10)

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