Teamkiller – Bad Signs (2006, Dead Serious Records)

teamkillerbadsignsDie Stuttgarter Mosh-Fraktion TEAMKILLER meldet sich zurück. „Bad Signs“, Nachfolger zum gefeierten Debüt „Some Scars, Some Hope“, führt den Weg fort. Konsequenterweise über die Verkettung von alter Schule und moderner Spielart. Was sich nicht geändert hat ist die Deutlichkeit der Vorbilder. TERROR, um nur eines zu nennen, leisten den Dead Serious-Labelkollegen stimmliche Unterstützung durch Scott Vogel. Hardcore verbindet eben. Die Metal-Anteile haben zugelegt, die Originalität stagniert weiterhin. Aber das interessiert niemanden mehr. Die Prämisse ist ein heißes Pflaster zum Abbau aufgestauter Aggressionen. Das funktioniert wunderbar. Progression ist doch was für vertrackte Rocker und frickelige Metaller.

Die Frage im Vorfeld richtete sich an die Produktion. Ob sie denn nun fett sei? Das ist die Quintessenz, über die sich die Spreu vom Weizen trennt. Oder der wüst kesselnde Hardcore von der Proberaumakustik. TEAMKILLER servieren ein sattes, gut gespieltes Midtempo-Brett, wutschnaubend und trotz marginaler Eingängigkeit ein Spaß für Groß und Klein. Den Vorschußlorbeeren werden die Schwaben in vollem Umfang gerecht. Aber Hand aufs Herz, mehr zu erwarten als das letztendliche Resultat blieb auch nicht. „Bad Signs“ erfüllt das Soll und stellt ohne großen Anspruch zufrieden. Eine gute Platte einer guten Band. Ende und aus.

Wertung: (7 / 10)

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