Tiffany Shepis

  • Hatchet – Victor Crowley (USA 2017)

    Im Slasher-Metier zählt die „Hatchet“-Reihe zu den brauchbareren Vertretern. Das liegt vorrangig daran, dass Schöpfer Adam Green („Frozen“) neben zünftigem Aderlass auf ironischen Nonsens setzt. Bis 2013 wurde der Stoff zur Trilogie ausgedehnt. Danach hätte Schluss sein dürfen. Doch zum 10. Jubiläum des Originals erweckte Green den von Kane Hodder („Charlie’s Farm“) verkörperten deformierten Axtmörder…

  • Nightmare Man (USA 2006)

    Bereits im Vorspann von „Nightmare Man“ heißt es: „A Rolfe Kanefsky Flick“. Nicht Film, nicht Movie, sondern Flick. Die Bedeutung ist grundlegend identisch, übersetzt aber meint letzteres den Streifen, die eher umgangssprachliche Form für Genreproduktionen fernab jedweden Anspruchs. Das kann ironisch gemeint sein, ist es bei Kanefsky vielleicht auch. Er aber brachte uns solch krudes…

  • Nympha (I 2007)

    Ivan Zuccons („Bad Brains“) Filme werden professioneller. Mehr muss eigentlich nicht als Fazit seiner jüngsten Kopfgeburt „Nympha“ geltend gemacht werden. Der Italiener bewegt sich mit seinen digital gedrehten Horrorstreifen an der Grenze zwischen Kunst und Schund. Natürlich könnte er auch 08/15-Slasher oder die x-te „Zombie“-Kopie für den Videomarkt drehen. Aber er mag es subtiler, unbequemer,…