Sylvester Stallone

  • Rambo: Last Blood (USA 2019)

    Die Entwicklung des klassischen Action-Recken John Rambo ist vom Wandel der Zeit geprägt. Zunächst, in „First Blood“ (1982), war er ein traumatisierter Elitekämpfer, Sinnbild dafür, was der Krieg mit seinen vermeintlichen Helden anrichtet. Da dies für Hollywood aber kaum ein seriales Produkt ermöglicht, wurde die kritische Projektionsfläche mit „Part two“ (1985) ins Gegenteil verkehrt und…

  • Deutscher Trailer zu Rambo: Last Blood

    Altenteil ist für andere. Sylvester Stallone dreht auch mit fast 73 Jahren noch Actionfilme. Bei kinohistorisch bedeutsamen Rollen wie Rocky und Rambo mangelt es immerhin nicht an Möglichkeiten. So war es nach den beiden „Creed“-Teilen, in denen Stallone als Rocky Balboa auf die Leinwand zurückkehrte, auch kaum verwunderlich, dass der erst gebrochene, später hurra-patriotische Held…

  • Tango & Cash (USA 1989)

    „Rambo is a pussy.“ – (Selbst-)Ironisch: Ray Tango Ein Buddy-Actioner als Beinahe-Vollkatastrophe. Doch am Ende wurde zumindest ein unterhaltsames Kuriosum daraus. Die Rede ist von „Tango & Cash“, jener turbulent entstandenen Cop-Komödie, deren Einzelkomponenten nie wirklich zueinanderfinden. Doch wie kam es dazu? Die größte Unwucht resultiert wohl aus den unterschiedlichen Vorstellungen, die der als Regisseur…

  • Guardians of the Galaxy Vol. 2 (USA 2017)

    „There are two types of beings in the universe: those who dance, and those who do not.“ – Tanzt nicht: Drax Ist das Universum in Gefahr, schlägt die Stunde der „Guardians of the Galaxy“. Die von James Gunn („Slither“) verantwortete Vorstellung der skurrilen Außenseitertruppe war 2015 nicht allein aus kommerzieller Sicht ein Volltreffer. Auf die…

  • Escape Plan (USA 2013)

    „This can go two ways. You let me go, and I’ll pretend this never happened. If you don’t, I’ll burn this fucking place to the ground on my way out.“ – Zielstrebig: Breslin Im Kino hat die Generation 50+ bisweilen ernste Probleme, sich gegen die jungen Kollegen zu behaupten. Arthouse-Filme mögen noch ausreichend reizvolle Rollen…

  • Homefront (USA 2013)

    „Beautiful house, horse trails, river in the back yard. Seriously, what else could we ask for?“ – Mit Fäusten und Zuversicht: Phil Filmtrailer sind ein zweischneidiges Schwert. Vorrangig sollen sie Neugierde und bestenfalls Vorfreude wecken. Das Dilemma ist nur, wenn in der Vorschau bereits die besten Szenen präsentiert oder schlimmer noch Erwartungen geschürt werden, die…

  • Shootout – Keine Gnade (USA 2012)

    Im Actionfach folgt derzeit eine Rückbesinnung auf die Vergangenheit. Damit ist einerseits die Blütezeit des Genres in den martialischen 80ern gemeint, andererseits aber auch die Stilistik der Hardboiled-Thriller der 70er. In „Shootout – Keine Gnade“ kommen mit Hauptdarsteller Sylvester Stallone und Regisseur Walter Hill gleich zwei prägende Vertreter jener filmisch-kreativen Strömungen zusammen. Dabei steht Stallone…

  • The Expendables 2 (USA 2012)

    Die Altherrenriege des Actionfilms zieht wieder in den Kampf – und löst endlich das Versprechen augenzwinkernd hommagierender Selbstbeweihräucherung ein. Denn als Sylvester Stallone 2010 seine „Expendables“ von der Leine ließ, war zwar das Staunen über die in die Jahre gekommene Starriege groß, das Vergnügen hielt sich angesichts der dürftigen Inszenierung aber deutlich in Grenzen. Zu…

  • The Expendables (USA 2010)

    Sylvester Stallone, Gott sei seinem chirurgisch verunstalteten Gesicht gnädig, wird auf seine alten Tage kein herausragender Actionregisseur mehr. Dabei hätte sein Söldner-Kracher „The Expendales“ so viel mehr hergegebenen als es der in die Jahre gekommene Star zu liefern vermag. Den Hut ziehen muss der geneigte Genrefreund vor der Riege großer und kleiner B-Sternchen, die Stallone…

  • Judge Dredd (USA 1995)

    Sylvester Stallone ist Richter, Geschworener und Henker in Personalunion. Wie in so vielen seiner Filme. Nach „Demolition Man“ hielt er überspitzter Sci-Fi-Action die Treue und räumte als „Judge Dredd“ in einer von Gewalt und Aufruhr beherrschten Megalopolis auf. Mit Kostümen von Gianni Versace und dem (seinerzeit) aufstrebenden Regisseur Danny Cannon („Young Americans“), aber zu vielen…

  • Cop Land (USA 1997)

    Sylvester Stallone war „Rocky“ und „Rambo“, in den Neunzehnachtzigern ein Kassenmagnet, dabei jedoch nie ein geschätzter Charakterdarsteller. Sein größter Erfolg ist darum auch „Cop Land“, ein Krimi-Drama, in dem der Actionstar neben Schauspielgewichten wie Robert De Niro („GoodFellas“) und Harvey Keitel („Bad Lieutenant“) bestehen muss. Diese Bürde meistert Stallone mit Bravour. Endlich erfüllten die hängenden…

  • Daylight (USA 1996)

    Licht am Ende des Tunnels gibt es für die Protagonisten in Katastrophenfilmen immer. Wer will schon mit Figuren leiden, deren Schicksal längst besiegelt ist? Es ist der Schein, der die Spannung bringt, die Bewältigung des Unmöglichen. Das gilt natürlich nicht für Sylvester Stallone, der während des kurzzeitigen Endneunzigerbooms ausbrechender Vulkane und zerstörerischer Asteroiden selbst für…

  • Nachtfalken (USA 1981)

    London, Paris, New York. Der deutsche Terrorist Wulfgar (Rutger Hauer, „Blade Runner“) kommt herum in der Welt. Nur das Bild, welches er vom internationalen Terrorismus vermittelt, ist ein denkbar naives. Die Motive bleiben vage, noch mehr die im Hintergrund stehende Organisation. Doch wir schreiben das Jahr 1981 und die Staatengemeinschaft ist im Umgang mit Attentätern…

  • John Rambo (USA/D 2008)

    „You know what you are, what you’re made of. War is in your blood. When you’re pushed, killing’s as easy as breathing.” – Rambo Die Essenz des Actionfilms ist das Überlebensgroße, das Aufbäumen der Gerechten über die Gesetzlosen. Das Schema ist althergebracht, funktionierte schon im Western und erhob die Schwarzeneggers und Stallones bar jeder Realität…