Steven Seagal

  • Machete (USA 2010)

    Hat ein Film, in dem Danny Trejo („From Dusk Till Dawn“) und Steven Seagal („Alarmstufe: Rot“) die Hauptrollen spielen, eine Chance an den Kinokassen? Sofern er von Robert Rodriguez („El Mariachi“) gedreht wurde ganz bestimmt! Zusammen mit Ethan Maniquis hat der Kult-Regisseur den „Machete“ betitelten Spaß-Trailer aus „Grindhouse“ auf Spielfilmlänge gedehnt und eine abermals tiefe…

  • The Keeper (USA 2009)

    „If somebody pulls a knife on me, I kill him.” – Ein Mann simpler Regeln: Sallinger Für zwei Millionen Dollar wird mancher zum Mörder. Aber ausgerechnet ein Polizist? Die Beweggründe von Cop Trevor (Brian Keith Gamble) jedenfalls sind alles andere als ehrbar, schließlich ist er ohne mit der Wimper zu zucken bereit, das Leben seines…

  • Against the Dark (USA/RO 2009)

    „We’re not here to decide who’s right or wrong. We’re here to decide who lives and dies.“ – Tao Steven Seagal in einem Horrorfilm? So gruselig wie er sich bei den meisten seiner jüngsten Auftritte präsentierte eine eher konsequente Entwicklung. Abverlangt wird dem lustlos agierenden Genre-Touristen jedoch nichts. „Against the Dark“ wirkt wie Gnadenbrot für…

  • Driven to Kill (USA/CDN 2009)

    „Und die dir das angetan haben, werden blutige Tränen weinen“ Langsam wird es schwierig, bei all der Fließbandarbeit noch einen kühlen Kopf zu bewahren. Der nimmermüde Schlagetot Steven Seagal dreht nämlich weiterhin fleißig einen Film nach dem anderen. Früher noch der Vorzeige-Italiener, geht der grimmige Steven mittlerweile schon als Russe durch. Aber geografisch macht das…

  • Kill Switch (USA/CDN 2008)

    Beim B-Actionfilm wird mangelnde Substanz gern durch Gewalt überspielt. Verinnerlicht hat das Steven Seagal („Into the Sun“), dessen Erscheinung neben überflüssigen Pfunden mittlerweile auch tiefe Altersfurchen trüben. Unberührt scheint davon das Vertrauen in seine Zugkraft, wird der einst gefragte Knochenbrecher doch jährlich in einem gefühlten Übermaß an Videoproduktionen auf die Schurken dieser und jener (Unter-)Welt…

  • Deathly Weapon (USA 2008)

    Von aufkommender Altersweisheit kann bei Steven Seagal („Alarmstufe: Rot“) keine Rede sein. Unbeirrbar und mit der Ausdruckskraft eines Zaunpfahls wuchtet der 56-jährige den korpulenten Leib durch lieblos heruntergekurbelte B-Klopper. Die Stirn braucht er dabei nicht einmal mehr angestrengt in Falten zu legen, das hat vorsorglich bereits der Zahn der Zeit besorgt. Der wird es auch…

  • Alarmstufe: Rot (USA 1992)

    Es begab sich aber zu der Zeit, als Steven Seagal tatsächlich der ersten Garnitur von Hollywoods Actionstars zugehörig war, dass auch er den Fußstapfen Bruce Willis‘ folgte. „Alarmstufe: Rot“, der mit Abstand erfolgreichste Film mit seiner Beteiligung, variiert das oft bediente „Stirb langsam“-Schema und lädt den mimischen Grobmotoriker zum Großreinemachen auf einem von Terroristen gekaperten…

  • Fire Down Below (USA 1997)

    Wir schreiben das Jahr 1997. Ganz Amerika ist von Umweltsündern besetzt. Ganz Amerika? Nein, in einem kleinen Dorf in Kentucky hört Steven Seagal nicht auf, den feisten Verschmutzern Widerstand zu leisten. Den Rächer der gebeutelten Natur gab der kampfesgewandte Prollkopf bereits in seinem Regiedebüt „Auf brennendem Eis“ mit gesteigertem Peinlichkeitsfaktor. Im nicht einmal mehr im…

  • Auf brennendem Eis (USA 1994)

    Der Berufskeiler als Gutmensch: Steven Seagal („Hard to Kill“) hatte sich die Bewahrung von Mutter Natur schon auf die Fahne geschrieben, als Oscar-Preisträger Al Gore („Eine unbequeme Wahrheit“) noch mit der Rolle des Vizepräsidenten haderte. Die Weltenrettung mit Handschlag, praktiziert im fadenscheinigen, die schneebedeckten Weiten Alaskas zum Austragungsort erklärenden Öko-Actioner „Auf brennendem Eis“, ist zugleich…

  • Zum Töten freigegeben (USA 1990)

    Steven Seagal ist der Mann fürs Grobe. Angesichts zunehmender Leibesfülle mag manch ein Spötter behaupten, vornehmlich für grobe Mettwurst. Jedoch dürfen solcherlei Vorurteile nicht den Blick für die großen karrieristischen Taten des stoischen Gesindelschrecks trüben. Und fürwahr gab es solche, wenn sie sich auch kaum auf ganze Filmwerke übertragen lassen. Schauspielerisch war im Hause Seagal…

  • Hard to Kill (USA 1990)

    Steven Seagal ist auch in „Hard to Kill“ der personifizierte Holzschnitt. In gebotener Grobheit stapft er, geschmückt mit dem toughen Rollennamen Mason Storm, seiner Wege, verbiegt Knochen und verteilt Kugeln. Ausdruckskraft braucht es dazu nicht. Nachdem er von einigen bösen Buben, deren reges Treiben er per Videokamera dokumentieren konnte, ins Koma geballert wird, genügt ein…

  • Dragon Squad (HK/USA 2005)

    Die neue Generation chinesischer Actionfilme ist wild geschnitten, rasant in Szene gesetzt und für ein junges Publikum konzipiert. Bei „Dragon Squad“ verdeutlicht das vor allem die Besetzung, die in der Hauptsache Jungstars vom Kaliber Shawn Yue („Bloodbrothers“) und Maggie Q („Naked Weapon“) auffährt. Die allein aber genügen nicht zur Vermarktung. Also müssen weitere Namen her,…

  • Attack Force (USA/RO 2006)

    Es ist ein leichtes sich über Steven Seagal („Alarmstufe: Rot“) lustig zu machen. Etwa zu behaupten er habe nur zwei Gesichtsausdrücke – und einen davon doppelt. Nun aber ist die Zeit der lauen Späße vorbei. Das anhaltende Karrieretief ist zum Jammertal geworden. In seinem jüngsten Werk wird der Anti-Mime selbst gedoubelt, wenn er sich nur…

  • Shadow Man (USA/GB/RO 2006)

    Steven Seagal, darauf ist Verlass, veröffentlicht in fast ungesunder Regelmäßigkeit neue Filme. Auch in Michael „Autobahnraser“ Keuschs „Shadow Man“ hüllt sich der körperlich zuletzt deutlich in die Breite expandierende B-Movie-Haudegen in Leibesfülle kaschierende Modeerzeugnisse. Sicher, der kampfesversierte Trauerkloß geriet schon mehr außer Form als hier, die Spuren des Alters sind dennoch augenscheinlicher denn je. Trotzdem…

  • Mercenary for Justice (USA/ZA 2006)

    Steven Seagal („Alarmstufe: Rot“) dreht und dreht. „Mercenary for Justice“ ist seit 2003 der zehnte in Deutschland veröffentlichte Film mit seiner Beteiligung. Zwei weitere sind abgedreht, zwei weitere in Planung. Trotz Karriereknick und Gewichtszunahme ist der Nicht-Schauspieler gut im Geschäft. Da hilft wenig, dass sich das Publikum längst an seinen Simultanauftritten satt gesehen hat. Der…