Stan Winston

  • The Star Wars Holiday Special (USA 1978)

    Gemeinhin gilt „Episode I: Die dunkle Bedrohung“ als Tiefpunkt des „Star Wars“-Universums. Allerdings nur bei denjenigen, die das berüchtigte „Holiday Special“ nicht kennen, das in voller Gänze nur einmal, am 17. November 1978, im US-TV gezeigt wurde und danach im Giftschrank verschwand. Buch und Regie: LSD. Anders ist der bizarre, knallbunte und lächerlich überzogene Mattscheiben-Trash…

  • Leviathan (USA 1989)

    Es gibt zahlreiche Filme, die nach langer Phase des Vergessens auf DVD (aktuell auch Blu-ray) späte Rehabilitation erfahren. Einer davon ist der Tiefsee-Grusler „Leviathan“, den „Rambo 2“-Regisseur George P. Cosmatos in der verschwindend kurzlebigen Trendperiode unter dem Meeresspiegel angesiedelter Sci-Fi- und Monsterstreifen in die Kinos scheuchte. Dabei steht sein Beitrag Sean S. Cunninghams „Deep Star…

  • Pumpkinhead – Das Halloween Monster (USA 1988)

    „Keep away from Pumpkinhead, unless you’re tired of living. His enemies are mostly dead, he’s mean and unforgiving. Bolted doors and windows barred, Guard-dogs prowling in the yard, Won’t protect you in your bed, Nothing will, from Pumpkinhead.” – Ed Justins Gedicht „Pumpkinhead” Genrefans haben Effekt-Guru Stan Winston sehr viel zu verdanken. „Terminator“, „Aliens“, „Predator“,…

  • Aliens – Die Rückkehr (USA/GB 1986)

    „My mommy always said there were no monsters, no real ones. But there are.” – Newt Fortsetzungen wegweisender Filme sind eine delikate Angelegenheit. Wenn überhaupt erreichen sie nur selten die Qualität ihres Originals und bleiben in der Hauptsache verzichtbare Versuche, dessen Erfolg zu wiederholen. Eine seltene Ausnahme ist das erste von bislang drei Sequels zum…

  • Dead & Buried – Tot & begraben (USA 1981)

    Seltsames geht vor sich im verschlafenen Küstenstädtchen Potters Bluff. „A New Way of Life“ steht auf dem Ortsschild geschrieben – und dessen Umdeutung bekommt zum Auftakt gleich ein Mann zu spüren, der am Strand Schnappschüsse macht. Plötzlich drängt eine attraktive Blondine ins Bild, die sich lasziv ablichten lässt und die Hoffnung auf ein amouröses Abenteuer…

  • Going to Pieces (USA 2006)

    Für eine jede Generation Heranwachsender, meist männlicher Jugendlicher, erfindet sich der Slasherfilm neu. So ist es seit fast 30 Jahren, seit „Halloween“ und „Freitag, der 13.“ die Lawine ins Rollen brachten. Eine Revolution des Genres, auch wenn sie „Scream“ mitunter attestiert wird, trat bislang jedoch nicht ein. Denn das von Jugendschützern und besorgten Eltern so…

  • Lake Placid (USA/CDN 1999)

    „Flugzeuge werden in die Luft gesprengt, in den Städten herrschen Mord und Vergewaltigung. Kann die Polizei das verhindern? Nein. Aber füttert man ein Krokodil mit einer kleinen Kuh, dann…“ Der Tierhorror war von der Leinwand längst verschwunden, als Regisseur Steve Miner („Halloween: H20“) in „Lake Placid“ zur neurotischen Monsterhatz lud. Die Effekte kreierte Stan Winston…

  • Hellraiser: Deader (USA/RO 2005)

    „Dreams are fleeting, nightmares last forever!” – Pinhead In der Regel sinkt die Qualität serial ausgeschlachteter Filmstoffe proportional zur Anzahl ihrer Fortsetzungen. Das gerade „Hellraiser: Deader“ mit dieser vagen Gesetzmäßigkeit bricht, scheint den qualitativen Exemplarismus von Horror-Sequels zu wiederlegen. Doch macht eine immerhin solide Ausbeute noch keinen guten Film, so dass sich der zeitweilige Aufwind…

  • Teenage Caveman (USA 2001)

    „God is coming and he´s pissed!” In einer postapokalyptischen Zukunft haben sich die wenigen Überlebenden in Stämmen formiert und im Stile ihrer prähistorischen Vorfahren neuerlich Höhlensysteme bezogen. Sex ist tabu, schließlich bedeuten unkontrollierte Schwangerschaften zukünftige Versorgungsengpässe. Einzig der stammesführende Schamane (Paul Hipp, „Bad Lieutenant“) nutzt die hierarchische Spitze von Gottes Gnaden, um sich unverhohlen durch…

  • Wrong Turn (USA/D 2003)

    Alle Jahre wieder greift der an steter Einfallslosigkeit krankende Horrorfilm auf die Thematik des Kannibalismus zurück. Und da der überstilisierte Teen-Horror durch die bis zum Erbrechen vollzogene Selbstzelebration der im Fahrwasser von „Scream“ entstandenen Schundwerke mittlerweile auch dem letzten pickligen Gore-Ghoulie die Schamesröte ins talggetränkte Antlitz treiben dürfte, bedient Regisseur Rob Schmidt bei „Wrong Turn“…