Seth Rogen

  • Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem (USA 2023)

    Die mutierten Ninja-Schildkröten von Kevin Eastman und Peter Laird sind Comic-Kulturgut. Auch in Kino und TV begeistern die vier kampferprobten Amphibien seit (mindestens zwei) Generationen ein vorwiegend junges Publikum. Seit den späten 1980ern flimmerten diverse Zeichentrick- und Animationsserien sowie Realverfilmungen über die Bildschirme und Leinwände der Welt, flankiert von Videospielen und teils düster brutalen Comic-Erweiterungen….

  • Steve Jobs (USA 2015)

    „Musicians play their instruments. I play the orchestra.“ – Machtmensch und Ideendirigent: Steve Jobs Filmbiographien folgen einem kalkulierbaren Muster, nach dem die wichtigsten Ereignisse im Leben der porträtierten Person aneinandergereiht werden. „Steve Jobs“ ist anders. Denn würde der einleitende Satz stimmen, hätte es – zumindest nach Drehbuchautor Aaron Sorkin („The News Room“) – im Leben…

  • The Interview (USA 2014)

    „They hate us ‚cause they ain’t us!“ – Das Mantra der Außenseiter In der heutigen Zeit sind Skandalfilme selten geworden. Die Überschreitung geschmacklicher Grenzen ist längst alltäglich und die Zahl verbliebener Tabus verschwindend gering. Dass ausgerechnet die Polit-Klamotte „The Interview“ für einen Eklat samt internationaler Spannungen sorgen würde, ließ nicht wenige Beobachter erschrocken und zugleich…

  • This Is the End – Das ist das Ende (USA 2013)

    „Your mama’s pussy was the canvas. Your dad’s dick was the paintbrush. Boom, you’re the art.“ – Künstler durch und durch: James Franco Das Ende ist nahe. Aber es macht Spaß. Denn wer würde den Weltuntergang nicht mit Komödienschwergewichten wie Seth Rogen („Beim ersten Mal“) und Jonah Hill („Superbad“) erleben wollen? Die spielen sich in…

  • Paul – Ein Alien auf der Flucht (USA/GB 2011)

    Simon Pegg und Nick Frost zählen zur Speerspitze der britischen Komiker-Zunft. In der TV-Serie „Spaced“ sowie den Kinofilmen „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ sorgten die beiden Freunde mit Regisseur Edgar Wright für frischen Wind und originelle Genre-Parodien. Die Drehbücher schrieben stets Pegg und Wright, deren Wege sich nach dem Ruf Hollywoods (Wright inszenierte…

  • The Green Hornet (USA 2011)

    Eine Radioserie aus den 30ern als bombastisches Effektspektakel für die Gegenwart? „The Green Hornet“ hätte sicher das Zeug gehabt, der aktuellen Superhelden-Welle eine originelle Ergänzung zu sein. Die Probleme der zerstörungsfreudigen Buddy-Action-Komödie beginnen und enden jedoch mit Seth Rogen („Beim ersten Mal“). Der Comedy-Star ist als Hauptdarsteller eine glatte Fehlbesetzung und lässt Sympathie und Charme…

  • Wie das Leben so spielt (USA 2009)

    „It’s easy not to cheat when no one wants to fuck you.“ – George Simmons Judd Apatow („Beim ersten Mal“) ist Hollywoods neuer Komödien-Papst. In Tinseltown scheint nichts mehr ohne den 42-jährigen zu gehen, der sich neben der Verwirklichung eigener Projekte auch tatkräftig als Produzent („Superbad“) profiliert. Der Erfolg gibt ihm Recht. Zweifel bleiben dennoch…

  • Shopping-Center King (USA 2009)

    „The world has no use for another scared man. Right now, the world needs a fucking hero.“ – Ronnie Es ist erfreulich, dass Hollywood-Komödien neben all den familientauglichen RomComs und den schablonenhaften Fäkal-Feuerwerken tatsächlich noch provozieren können. Oder es zumindest versuchen. Und dennoch scheitert ein Film wie „Observe and Report“, den im Deutschen der dämliche…

  • Monsters vs Aliens (USA 2009)

    „These are dark times. The odds are against us. We need a Hail Mary pass. We need raw power. We need… monsters.“ – General W.R. Monger Die Ungeheuer sind los. Die Außerirdischen auch. Im Dreamworks-Animationsspaß „Monsters vs Aliens“ huldigen Rob Letterman („Shark Tale“) und Conrad Vernon („Shrek 2“) den B-Movies der Schwarz/Weiß-Ära. Auslöser ist der…

  • Fanboys (USA 2008)

    „Greatest deed Luke Skywalker ever did was take down the Death Star, right? As far as I’m concerned, that’s what everybody needs. You need that one bad-ass thing that lets you live on forever, you know.“ – Hutch Sci-Fi-Nerds aufgepasst: Mit „Fanboys“ zollt Kyle Newman („The Hollow“) dem „Star Wars“-Kult Tribut und bettet die Versessenheit…

  • Zack and Miri Make a Porno (USA 2008)

    Mit nur drei Filmen, seiner Jersey-Trilogie, wurde Kevin Smith („Clerks“) in Independent-Kreisen unsterblich. Er führte den Geist John Hughes‘ fort, die klassische Jugend-Komödie, transzendierte diese jedoch auf das Leben nach der High School. Seine „Helden“ sind Außenseiter, Loser, nicht zuletzt Geeks. Denn eines der entscheidenden Momente in Smiths Universum ist das Anspielungspanorama, bei dem Kinoklassikern,…

  • Ananas Express (USA 2008)

    Was nur hat Judd Apatow („Beim ersten Mal“) an sich, dass den von ihm produzierten, erdachten oder gedrehten Filmen mit fast schon gönnerhaftem Wohlwollen begegnet wird? In Hollywoods Komödiensegment gilt der Allrounder als DIE große Hoffnung, schließlich versteht er sich auf die Kopplung konventioneller Burlesken mit dem Charme des Kleinkunst-Kinos. Nur vermochte kaum ein Projekt…

  • Superbad (USA 2007)

    Judd Apatow ist die Hoffnung der US-Komödie. Der Autor und Regisseur legte mit „Jungfrau (40), männlich, sucht…“ und „Beim ersten Mal“ zwei Kassenschlager vor, die trotz ihres Hangs zu zügellosem Klamauk unterschwellige Botschaften ins soziale Miteinander schickten. Am Erfolg nicht unbeteiligt war Schauspieler Seth Rogen, der als Drehbuchschreiber noch erfrischender daherkommt als Weggefährte Apatow selbst….

  • Beim ersten Mal (USA 2007)

    Seit „Jungfrau (40), männlich, sucht…“ gilt Judd Apatow als neue Hoffnung am Komödienhimmel. Mancherorts wird er gar mit John Hughes („Breakfast Club“) verglichen. Obwohl sich beide Regisseure auf hinreißend bissige Geschichten über das Erwachsenwerden verstehen, will die Gegenüberstellung nicht recht zutreffen. Denn im Unterschied zu Hughes findet Apatow bei seinen Filmen kein Ende. Auch die…

  • Ich, du und der Andere (USA 2006)

    Das Kapitel überflüssiger wie dämlicher deutscher Filmtitel geht mit „Ich, du und der Andere“ in die nächste Runde. Wer genau bei der Übersetzung von „You, Me and Dupree“ geschlafen hat, ist leider nicht ersichtlich, doch passt der Originaltitel sicherlich besser als der heimische Versuch. Denn es hat schon seinen Grund, dass der Name Dupree im…