RZA

  • Nobody (USA 2021)

    „Everybody dies… some sooner than others.“ – Hutch Durch den Serienklassiker „Breaking Bad“ (2009-2013) und dessen Ableger „Better Call Saul“ (2015-2022) erlangte Bob Odenkirk späten Weltruhm. Actionlastige, geschweige denn körperbetonte Rollen zählten für den 59-jährigen bislang nicht zum Repertoire. Gerade das macht seine Besetzung als Ein-Mann-Armee in „Nobody“ zum echten Coup. Hutch Mansell (Odenkirk) ist…

  • The Dead Don’t Die (USA 2019)

    „So, the dead just don’t wanna die today, is that it?“ – Zelda Die Werke von Independent-Choryphäe Jim Jarmusch sind skurril. Erst recht, wenn er sich Themen des Genre-Kinos andient. Das führte bei „Dead Man“ (1995) zum lakonischen Abgesang auf die Mythen des Westerns, während „Ghost Dog“ (1999) zur Antithese des Actionfilms avancierte. Mit „The…

  • Return of the Warrior – Tom Yum Goong 2 (T 2013)

    Mit seinen Auftritten in „Ong Bak“ (2003) und „Tom Yum Goong“ (2005) verortete Tony Jaa Thailands Actionkino im internationalen Bewusstsein. Der 39-jährige Wirbelwind ist ein Star, das zeigen auch Engagements in Hollywood („Fast and Furious 7“) und Hong Kong („SPL II: A Time for Consequences“). Doch ein wenig ist die Erfolgsmaschinerie ins Stocken geraten. Denn…

  • Brick Mansions (CDN/F 2014)

    Eigentlich ist man von Erfolgsproduzent Luc Besson („Taken“) in den letzten Jahren europäisch finanzierte Filme gewohnt, die im Sinne einer optimalen internationalen Auswertung in englischer Sprache gedreht werden. Eine Ausnahme ist „Banlieue 13“, im Deutschen etwas ungelenk „Ghettogangz“ betitelt, dessen 2004 präsentiertem Original Besson fünf Jahre später noch ein Sequel folgen ließ. Um auch diesen…

  • The Man With the Iron Fists (USA 2012)

    Die Namen versprechen – wie so häufig – viel. Was Mr. Tarantino präsentiert, kann ja gar nicht so schlecht sein und Eli Roth („Hostel“) ist auch kein komplett schlechter und hat hier am Drehbuch mitgewerkelt. Dazu RZA vom Wu-Tang-Clan auf dem Regiestuhl. Das lässt erst mal aufhorchen. Und grundsätzlich stimmt die Mischung von „The Man…

  • Entgleist (USA 2005)

    Dem Rollenabonnement zu entkommen ist schier unmöglich. Komödienherzchen Meg Ryan, deren Engagement abseits romantischer Burlesken nur müdes Lächeln erntete, ist ein Paradebeispiel festgefahrener Kreativität. „In the Cut“ zeigte ihren Körper unverhüllt. Es half nichts. Ein ähnliches Schicksal scheint auch „Friends“-Star Jennifer Aniston beschienen. In „Entgleist“ probt sie den Ausbruch aus dem Korsett, welches schon der…