Robert Loggia

  • Zwei Missionare (I/F 1974)

    „Zunächst mal bauen wir hier ‘ne Schnapsbrennerei für Feuerwasser. Das ist gesund und macht ‘nen schmalen Fuß.“ – Mit Blick für das Wesentliche: Pater Pedro Diese zwei schickt der Himmel: In „Zwei Missionare“ sind Bud Spencer und Terence Hill im Auftrag des Herrn unterwegs und halten der katholischen Kirche dabei einen nicht zwingend rühmlichen Spiegel…

  • Independence Day: Wiederkehr (USA 2016)

    „Time to kick some serious alien ass.“ – Dr. Okun Die Aliens sind zurück. Nach ihrer Niederlage am US-amerikanischen Unabhängigkeitstag 1996 haben sich die wie Wanderheuschrecken über Planeten, Rohstoffe und Zivilisationen herfallenden Aggressoren in die Tiefen des Weltraums zurückgezogen. Für die Menschheit stand fest, dass sie eines Tages wiederkehren würden. Exakt 20 Jahre später ist…

  • Independence Day (USA 1996)

    „They’re like locusts. They’re moving from planet to planet… their whole civilization. After they’ve consumed every natural resource they move on – and we’re next. Nuke ‚em. Let’s nuke the bastards!“ – Kämpferisch: Präsident Whitmore Zwei Dinge haben „Schwaben-Spielberg“ Roland Emmerich in den Neunzigern in Hollywoods Top-Liga katapultiert. Da wäre zunächst sein professionelles Arbeits-Ethos, das…

  • Plattfuß am Nil (I 1980)

    Einmal Afrika genügte nicht. Im vierten und letzten Teil der „Plattfuß“-Reihe verschlägt es Prügel-Cop Rizzo neuerlich auf den Schwarzen Kontinent, wo er verbrecherisches Gesindel mit eisernen Fäusten das Fürchten lehrt. Mühten sich die Vorgänger mit Drogenschmugglern und Mafiaschergen noch um einen sozialen Bezug, driftet Regisseur Steno („Bonny und Clyde auf Italienisch“) zum halbgaren Abschluss in…

  • Bloody Marie – Eine Frau mit Biss (USA 1992)

    „You dress like a pimp and talk like a goon. What makes you news?“ – Marie Den Zenit seiner erfrischend anarchischen Hochphase hatte John Landis längst passiert, als er Anfang der Neunziger die Horror-Burleske „Innocent Blood“ inszenierte. Von „Blues Brothers“ über „American Werewolf“ bis „Kopfüber in die Nacht“ hatte er Kultfilme in Serie vorgelegt. Nach…

  • Scarface (USA 1983)

    „You know what capitalism is? Getting fucked!“ – Tony Montana Leicht hatte es „Scarface“ seit seiner Entstehung nicht. Zu viele Steine wurden ihm und seinem Schöpfer Brian De Palma („The Untouchables“, „Carlito´s Way“) in den Weg gelegt. Der Film eckte an, gerade Jugendschützer und Zensoren rasselten mit den sprichwörtlichen Säbeln und auch die Kritik ließ…

  • Over the Top (USA 1987)

    Als „Rocky“ (1976) bewies Sylvester Stallone schauspielerische Qualitäten. Das diese in den folgenden Jahren hinter Klischees und Kugelhagel zurückstehen mussten, macht das Scheitern des unfreiwillig komischen Familien-Dramas „Over the Top“ nur umso kläglicher. Denn die Story des Films lehnt sich in seinem Subplot vage an Stallones großen Durchbruch an und bereichert den banalen Vater-Sohn-Konflikt mit…

  • Cold Blooded (USA 1995)

    Wer erinnert sich – wenn auch mit Grausen – nicht noch an TV-Serien wie „Beverly Hills 90210″ oder „Melrose Place“, die Mitte der Neunziger neben Quotenrekorden auch diverse Mädchenherzen brachen. Zumindest, was die männlichen Hauptdarsteller angeht. Gutaussehende Jungmimen wie Luke Perry, Jason Priestley, Shannon Doherty oder Jeannie Garth mutierten, wenn auch nur für kurze Zeit,…