Robert Carradine

  • Sharktopus vs. Pteracuda (USA 2014)

    Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis Sharktopus wiederkehren würde. Die auf Lamberto Bavas „Der Monster-Hai“ (1984) zurückgehende Mischung aus Hai und Oktopus wurde vom nimmermüden B-Produzenten Roger Corman („Attack of the Crab Monsters“) 2010 für die Mattscheibe aus der Mottenkiste gekramt. Vor Urlaubspanorama durfte die Kreatur zum monotonen Fressmarathon ausholen und die…

  • Humanoids From the Deep (USA 1996)

    Remakes sind eine zwiespältige Angelegenheit. Unbestritten hat die Modernisierung bestimmter Filmstoffe, mehr noch ihre zeitgemäße Interpretation für eine neue Zuschauergeneration, ihre Berechtigung. Andererseits aber entpuppt sich das Gros der wiederaufbereiteten Werke als einfallslos abgekupferter Schrott. Bei „Humanoids From the Deep“ war bereits das Original, der 1980 gedrehte Monster-Schocker „Das Grauen aus der Tiefe“, sattelfester Trash….

  • Tooth & Nail (USA 2007)

    Apokalypse mal anders – ohne Atomkrieg, Naturkatastrophe oder Killervirus. In Mark Youngs „Tooth & Nail“ ist der Menschheit das Erdöl ausgegangen und hat die Zivilisationen rund um den Globus kollabieren lassen. Binnen weniger Jahre sind weite Teile der Menschheit verhungert oder dem unerbittlichen Kampf um die verbliebenen Ressourcen zum Opfer gefallen. Im Nirgendwo einer amerikanischen…

  • Tommyknockers – Das Monstrum (USA 1993)

    Eine gewisse Tradition haben Stephen King-Verfilmungen mit Überlänge. Zumindest im Fernsehen, wo die oft ausufernden Werke des Autors als Mini-Serien oder Mehrteiler abgehandelt werden. Darunter fällt auch „Tommyknockers“, den TV-Routinier John Power („Charles & Diana: Unhappily Ever After“) Anfang der Neunziger ohne nennenswerte Klasse herunterspulte. Dazu gibt’s mehr oder weniger bekannte Gesichter aus der zweiten…

  • Long Riders (USA 1980)

    Mit Vorliebe wandelt Walter Hill („Last Man Standing“) auf den Spuren Sam Peckinpahs. Zu dessen stilbildendem Thriller „Getaway“ (1972) hatte Hill das Drehbuch verfasst, sich bei seinen eigenen Regiearbeiten das kreative Mittel dynamisch verschachtelter Actionszenen zu Eigen gemacht. In „Long Riders“ trug die ästhetische Adaption erste Früchte. Wie Peckinpahs „The Wild Bunch“ widmet sich die…

  • Hoboken Hollow (USA 2005)

    Gern rühmen sich Horrorfilme mit der Basis realer Ereignisse. Die Behaftung barbarischer Gräueltaten im Schatten der alltäglichen Wirklichkeit schockiert. Der Mensch als Bestie übt eine weit erschreckendere Wirkung auf das Unterbewusstsein des Publikums aus, als die offenkundig fantasiegeborene Monstrosität. Glen Stephens „Hoboken Hollow“ basiert auf Tonbandaufnahmen, die in der Vergangenheit auf einer Ranch im Westen…

  • Orca – Der Killerwal (USA 1977)

    Nach dem sensationellen Erfolg von Spielbergs „Der weiße Hai“ (1975) ließen Epigonen im Fahrwasser seines Killerfischs nicht lange auf sich warten. Bevor aber Italiens Filmindustrie den Mythos zu Tode und Belanglosigkeit melkte, schickte Hollywood in „Orca – Der Killerwal“ den Großvater von „Free Willy“ in einen verbissenen Kleinkrieg mit Richard Harris („Harry Potter und der…