R. Lee Ermey

  • R. Lee Ermey ist tot

    Seine bekannteste Filmrolle war zugleich die seines Lebens: In Stanley Kubricks Meisterwerk „Full Metal Jacket“ (1987) verkörperte Ronald Lee Ermey den gnadenlosen Militärausbilder Sgt. Hartman. Am 15. April starb der Schauspieler im Alter von 74 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Üben musste Ermey für die Golden-Globe-nominierte Darstellung des unerbittlichen Schleifers nicht. Im Laufe seiner…

  • The Frighteners (NZ/USA 1996)

    Für Peter Jackson bedeutete die Horror-Komödie „The Frighteners“ den Sprung ins Blockbuster-Metier. Seine Karriere hatte der Neuseeländer (bekanntermaßen) mit Splatterfilmen begonnen und mit der Zombie-Posse „Braindead“ eines der blutigsten Werke der Kinogeschichte abgeliefert. Dem Low Budget-Segment hielt er auch mit dem Drama „Heavenly Creatures“ die Treue, ehe er 1996 mit „Forrest Gump“-Regisseur Robert Zemeckis kooperierte…

  • Body Snatchers (USA 1993)

    „It’s the race that´s important, not the individual.“ – der verwandelte General Platt Abel Ferrara ist ein Independent-Regisseur erster Güte. Desillusionierte Werke wie „King of New York“ oder „Bad Lieutenant“ machten ihn berühmt. Mit „Body Snatchers“, der stark bebilderten dritten Kinoadaption des Science-Fiction-Romans von Jack Finney, streifte er den Mainstream. Dies neuerliche Remake des klassischen…

  • Auf brennendem Eis (USA 1994)

    Der Berufskeiler als Gutmensch: Steven Seagal („Hard to Kill“) hatte sich die Bewahrung von Mutter Natur schon auf die Fahne geschrieben, als Oscar-Preisträger Al Gore („Eine unbequeme Wahrheit“) noch mit der Rolle des Vizepräsidenten haderte. Die Weltenrettung mit Handschlag, praktiziert im fadenscheinigen, die schneebedeckten Weiten Alaskas zum Austragungsort erklärenden Öko-Actioner „Auf brennendem Eis“, ist zugleich…

  • Full Metal Jacket (GB/USA 1987)

    „The Dead only know one thing: It is better to be alive.” – Joker Rekruten beim Kahlschlag. Der Rasierapparat schlägt eine breite Schneise ins Haupthaar. Mit den Haaren fällt auch die Individualität von den Körpern ab. Eine willkürliche Truppe junger Soldaten wird für den Kriegseinsatz geschult. Der fanatische Schleifer Sergeant Hartman (legendär: R. Lee Ermey,…

  • Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (USA 2006)

    Jede Geschichte hat einen Anfang. Auch die von Leatherface, dem degenerierten Schlächter aus Tobe Hoopers Horrorfilm „Blutgericht in Texas“. Das Problem dieser Rückschau ist die Entmystifizierung des Grauens. Das Original von 1974 wurde durch die Unberechenbarkeit zum Klassiker. Drei Fortsetzungen und ein Remake später ist davon nichts mehr übrig. Der nachträglich gezimmerte Ursprung ist vorhersehbar,…

  • Willard (USA 2003)

    „Willard. Im Keller sind Ratten.“ Diese ebenso nüchterne wie schicksalhafte Feststellung aus dem Munde der altersschwachen Mrs. Stiles (Jackie Burroughs, „Dead Zone“, gerichtet an ihren exzentrischen Sohn Willard (Crispin Glover, „Gilbert Grape“), bildet den Ausschlag für eine Kette absonderlicher Ereignisse. Deren tödlicher Mittelpunkt windet sich um einen ganzen Stamm der ungebetenen Nager im maroden Hause…

  • The Texas Chainsaw Massacre (USA 2003)

    „Blutgericht in Texas”, oder eben im Original „The Texas Chainsaw Massacre” aus dem Jahre 1974 gehört wohl ohne Frage zu den bedeutendsten Horrorfilmen aller Zeiten und seine Figur Leatherface genießt eine ähnliche Popularität wie es sonst einem Freddy Krueger, Jason Voorhees oder Michael Myers vorbehalten ist. Doch im Grunde ist der Film mit dem markanten…