Q’orianka Kilcher

  • Feinde – Hostiles (USA 2017)

    „I’ve killed everything that’s walked or crawled. If you do it enough, you get used to it.“ – Thomas Metz Über Jahrzehnte spielten die nordamerikanischen Ureinwohner im Kino eine untergeordnete Rolle. Gelegentlich waren sie die edlen Wilden, meist wurden sie jedoch zu unkultivierten Hindernissen des „weißen Fortschritts“ degradiert. Die Perspektive änderte sich erst in den…

  • Die Farbe aus dem All (USA 2019)

    „Now, if you don’t mind, it’s time we milked the alpacas.“ – Nathan In der jüngeren Vergangenheit hat Oscar-Preisträger Nicolas Cage („Leaving Las Vegas“) ein Faible für am Fließband produzierte B-Filme entwickelt. Auf der großen Leinwand ist er nur noch selten zu erleben. Wie es scheint, hat der einstige Blockbuster-Star seine einträgliche Nische im Heimkino-Segment…

  • Unnatural – Maneater (USA 2015)

    „What are we without our wildlife?“ – Fehlgeleitet idealistisch: Hannah Schiebt man das häufig aufkommende Trash-Potenzial und das weitgehend überschaubare qualitative Niveau beiseite, erlaubt der Tier-Horror einen Blick auf die gesellschaftlichen Ängste der jeweiligen Produktionszeit. In den Neunzehnfünfzigern war es die atomare Bedrohung, die etwa die Ameisen in „Formicula“ (1954) zu Riesenwuchs trieb. Die 70er…

  • The New World (USA/GB 2005)

    Terrence Malick ist Hollywoods Eremit. Inklusive „Badlands“, seinem Kinodebüt von 1973, drehte er vier Filme. Malick hat die Zeit auf seiner Seite, die befindlichkeitsfixierten Expressionen des meisterlichen Saisonarbeiters heben sich deutlich vom Tross amerikanischer Kinoklassiker ab. Der 62-jährige trotzt der auf Omnipräsenz und Öffentlichkeit ausgerichteten Filmindustrie mit Abwesenheit. Er muss sich nicht inszenieren, um im…