Philip K. Dick

  • Screamers – Tödliche Schreie (CAN/USA/J 1995)

    „Things ain’t what they used to be.“ – Hendricksson In seiner 1952 erstveröffentlichten Kurzgeschichte „Variante Zwei“ lässt Phillip K. Dick („Blade Runner“) die Menschheit zur Ader. Im Dritten Weltkrieg werden darin autonome Roboter geschaffen, die statt der Vernichtung einer Seite die Auslöschung allen Lebens anstreben. Die Lernfähigkeit der künstlichen Intelligenz führt zur Modifizierung nachfolgender Modelle…

  • Total Recall (USA/CDN 2012)

    „I may not remember who I was. But I know who I am.“ – Überzeugungstäter mit Erinnerungslücken: Quaid/Hauser Der prägende Einfluss von Autor Philip K. Dick auf das moderne Science-Fiction-Kino bedarf im Grunde keiner Erörterung. Für gewöhnlich genügt die Erwähnung der Urheberschaft jener literarischen Vorlage („Träumen Androiden von elektrischen Schafen“), der Ridley Scotts wegweisender Klassiker…

  • Der Plan (USA 2011)

    Nur die Liebe zählt: Der unaufgeregte Science-Fiction-Thriller „Der Plan“ ist ein Film für hartgesottene Romantiker. Diskutiert wird darin einmal mehr die konfligierende Diskrepanz zwischen Selbstbestimmung und Vorsehung, wenn der Zufall einen Mann auf die übernatürliche und steif bürokratisierte Weltenlenkung stoßen lässt. Der freie Wille ist in der Adaption einer Kurzgeschichte aus der Feder des vielverfilmten…

  • Blade Runner (USA 1982)

    „Replicants are like any other machine: They‘re either a benfit or a hazard. If they’re a benefit, it’s not my problem.“ – Mit pragmatischer Berufsauffassung: Deckard Drei Jahre nach dem wegweisenden Sci-Fi-Horrorfilm „Alien“ legte Ridley Scott mit „Blade Runner“ das nächste Meisterwerk vor. Lose basierend auf Philip K. Dicks Kurzgeschichte „Do Androids Dream of Electric…

  • Screamers: The Hunting (USA/CDN 2009)

    Als heimlicher B-Klassiker blieb Christian Duguays „Screamers“ in wohliger Erinnerung. Der endzeitliche Science Fiction-Horror nach einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick („Blade Runner“) schuf vor karger Kulisse eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit – und verfügte mit „RoboCop“ Peter Weller über einen Hauptdarsteller von Format. Die späte Fortsetzung „The Hunting“ knüpft an die Vorgeschichte an, hat auf…

  • A Scanner Darkly (USA 2006)

    Die Werke von Kult-Autor Philip K. Dick wurden zahlreich verfilmt, woraus Klassiker wie „Blade Runner“ resultieren. Die Essenz des Schreibers aber ist meist nur in Ansätzen erkennbar. Mit der Adaption des Romans „Der dunkle Schirm“ ändert sich dies. Independent-Ikone Richard Linklater („Slackers“) hält sich eng an Dicks exzessiven Drogenbericht und greift nach „Waking Life“ erneut…

  • Next (USA 2007)

    „Here is the thing about the future. Every time you look at it, it changes, because you looked at it. And that changes everything else.” – Cris Große Namen machen längst keinen großen Film. Wenn es so wäre, bräuchte man das Scheitern von Hollywood-Blockbustern nicht mehr zu fürchten. Solchen wie „Next“, einem lustlos gespielten und…

  • Total Recall (USA 1990)

    „It’s the best mindfuck yet.” – Quaid Die Geschichten des 1982 verstorbenen Autors Philip K. Dick sind Garanten für spektakuläre Verfilmungen. „Blade Runner“ (1982) reifte zur Legende, „Minority Report“ (2002) zum Kassenschlager. Selbst weniger erfolgreiche Adaptionen wie „Screamers“ (1995) oder „Paycheck“ (2003) wahren den inspirierten Grund ihrer Vorlage. Die wohl spektakulärste Umsetzung einer Story Dicks…

  • Paycheck – Die Abrechnung (USA 2003)

    Der gewiefte Technik-Experte Michael Jennings (Ben Affleck) nimmt nur die großen Aufträge an, bei denen es häufig streng geheim zugeht. Um danach für die Beteiligten keine Gefahr darzustellen, werden seine Erinnerungen an die Arbeiten aus seinem Kopf gelöscht. Die Entlohnung dafür ist erwartungsgemäß hoch. Für seinen alten Schulkameraden James Rethrick (Aaron Eckhart), Chef eines weltweiten…

  • Minority Report (USA 2002)

    Die Erwartungen an Regisseur Steven Spielberg und sein jüngstes Projekt „Minority Report“ hätten größer wohl nicht sein können. Das liegt einerseits an einem gewissen Zugzwang, mit dem sich Spielberg nach der enttäuschenden Sci-Fi-Mär „A.I.“ zweifelsohne konfrontiert sehen musste. Andererseits ist da die erste Zusammenarbeit mit Super-Star Tom Cruise, der die Vorfreude bei Publikum und Kritikern…